Sonntag, 12. Juli 2015

SuB Love #11

Jeder Buchliebhaber kennt es: Das Buch steht schon so lange auf der Wunschliste, wird endlich gekauft, und liegt dann doch erst mal ein Jahr auf dem großen Stapel ungelesener Bücher. Hier ist es egal, ob das Buch schon 6 Monate oder nur 6 Tage auf dem SuB liegt, wichtig ist, dass man sich überlegt, ob man das Buch überhaupt noch lesen möchte, und wie es sein kann, dass es nach dem Kauf nicht direkt gelesen wurde.


Dieses Buch steht eigentlich seit Veröffentlichung auf meinem Regal. Es wurde mir von einer nahen Verwandten empfohlen und an Herz gelegt. Jedoch konnte ich mich nie aufraffen, dieses Monsterwerk zu lesen, es hat schließlich 1485 Seiten und der Inhalt hat es in sich:


Von Jonathan Littell "Die Wohlgesinnten"

Text von der Homepage der Tyrolia Buchhandlung


Die Wohlgesinnten wurden von der Kritik als ein neues Krieg und Frieden gefeiert: die fiktiven Lebenserinnerung des SS-Obersturmführers Maximilian Aue, Jahrgang 1913, Sohn eines deutschen Vaters und einer französischen Mutter, promovierter Jurist, frühes NSDAP-Mitglied, in die SS eingetreten, um sich der Strafverfolgung nach
175 zu entziehen, aber lebenslang seiner Zwillingsschwester inzestuös verbunden. Es sind die verstörenden Erinnerungen an die Schauplätze des Zweiten Weltkriegs und an das Grauen der Verfolgung und Vernichtung der Juden von Juni 1941 bis April 1945, an die Einsatzkommandos und Massenhinrichtungen in der Ukraine und im Kaukasus, an Babi Jar, den Kessel von Stalingrad, Auschwitz und Krakau, an Mittelbau Dora, das besetzte Paris oder das kriegszerstörte Berlin. Es sind die beklemmenden Erinnerungen an all die Begegnungen mit den Nazigrößen, an Himmler, in dessen persönlichen Stab Aue 1943 aufgenommen wird, an Abendessen mit Eichmann, an Heydrich, Höß oder Speer. Es ist ein erschreckend detailgenauer Roman über die nazistischen Verbrechen, konsequent erzählt aus der Perspektive eines Täters, der sich nach dem Zweiten Weltkrieg in die sichere Existenz eines Fabrikdirektors in Frankreich gerettet hat. Es ist eines der eindrucksvollsten Bücher, die je über den Nazismus geschrieben wurden."

Also liegt das Machwerk seit 2008 bei mir und wartet darauf gelesen zu werden. Immer wenn ich mein Regal durchstöbere, um wieder einmal auszumisten, fällt mir das Buch in die Hände. Jedes Mal weigere ich mich, es zu verkaufen oder an einen Second Hand Laden weiterzugeben.
Vielleicht habe ich irgendwann die Zeit und Muse, um es doch zu lesen.

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Jung gebliebene 45 jährige Tirolerin wird beim Selfie von ihrem Kater Starsky bedrängt. Ich widme mich meinem Lieblingshobby dem Lesen. Büchern gilt meine Leidenschaft.

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