Samstag, 10. Oktober 2015

(Reisebericht) Schottland 1. Teil

18. September bis 19. September


Wie versprochen, möchte ich euch neben meinen Buchabenteuern auch von meinem Urlaub in Schottland berichten. Dieses Land war schon lange auf meiner Wunschliste für die Ferien und heuer hat es endlich geklappt. Mein Mann und ich waren vom 18. September bis 05. Oktober unterwegs. Wir haben uns entschieden mit dem eigenen Auto (darüber später noch mehr) nach Amsterdam zu fahren, dort die Fähre nach Newcastle upon Tyne zu nehmen und eine 14tägige Rundreise zu machen. 



Abfahrt war am 18. September gegen Mittag. Die Route führte uns von Innsbruck nach Telfs über den Fernpass und eigentlich wäre es geplant gewesen die Autobahn bis nach Frankfurt zu nehmen. Aber Pläne sind oft zum Scheitern verurteilt und so ging es uns heuer auch. Kurz nach Memmingen gab es ein seltsames Geräusch und wir hielten an. Die hintere linke Bremse qualmte, stank und war extrem heiß. Nach kurzem Telefonat mit dem ÖAMTC kam auch schon das deutsche Pendant der ADAC und hat uns in die nächste Werkstätte abgeschleppt.

Natürlich hat es uns schon genervt, dass die Panne uns eventuell noch in Deutschland stoppen könnte, aber dennoch haben wir es mit Humor genommen. Die Mitarbeiter der Firma Gutheber waren äußerst nett und hilfsbereit. Das Auto und die Bremsen wurden gründlich geprüft und es wurde kein Defekt festgestellt, deshalb dürften wir mit ihrem Segen die Reise fortsetzen. Mit zweistündiger Verzögerung verließen wir ihren Parkplatz und setzten unseren Weg nach Frankfurt fort.

Um ca. 22 Uhr inklusive 3 Stunden Staustehen konnten wir im Motel One Frankfurt Airport einchecken. Auch hier war das Personal zuvorkommend und freundlich. Das Zimmer war groß und sauber mit TV, doch wir waren zu müde, um es gebührend zu würdigen.

Nach einem ausgezeichneten Frühstück ging die Reise recht zeitig weiter. Ohne weitere Behinderungen und Staus erreichten wir Amsterdam, fanden den Hafen auf Anhieb (danke Navi) und dort stand auch schon die Fähre der DFDS Seaways.  Die Princess Seaway wartete geduldig auf uns. Im Sonnenschein verabschiedeten wir uns vom Kontinent.

Fortsetzung folgt ...

PS: Das Geräusch ward nicht mehr gehört.
Freitag, 9. Oktober 2015

Deutscher Follow Friday #16



gefunden bei A Bookshelf Full of Sunshine


Ziel des Ganzen ist es, unser Netzwerk zu erweitern, neue Blogger und Blogs kennen zu lernen und vor allem, Spaß zu haben!





Welche Erzählform mögt ihr lieber, im Präsens geschriebene Bücher oder die Vergangenheitsform?

Ich mag lieber die Vergangenheit. Ich kann die Entscheidung nicht wirklich begründen. Es hat mehr mit einem Gefühl zu tun.

Himmel das ist ja eine kurze Antwort ... sorry!
Donnerstag, 8. Oktober 2015

(Rezi) Young, Samantha - Edinburgh Love Stories 06 Nightingale Way

Logan MacLead hat seine Strafe abgesessen und ein neues Leben angefangen. Mit Hilfe seiner Schwester und deren "neuer" Familie fasst er schnell wieder Fuß. Er geniest seine Freiheit ausgiebig. Vor allem nächtens holt er viel der verlorenen Zeit wieder auf. Er ist gut aussehend und charmant, deshalb ist die Auswahl an willigen Frauen recht groß.
Grace Farquar ist seine direkte Nachbarin und unfreiwillige Ohren- und Augenzeugin seiner neuen Freiheit. Eigentlich ist sie eine sehr ausgeglichene Frau, doch die häufig sehr lauten Nächte sind selbst für die ruhigste Person kaum auszuhalten. Sie stellt Logan zur Rede und bittet ihn anfangs noch freundlich ein wenig leiser zu sein. Dieses Thema kommt immer wieder zwischen den beiden auf. Deshalb ist die Nachbarschaft auch nicht gerade einfach. Sie wohnen nebeneinander und ignorieren einander so gut wie möglich. Bis zu dem Tag als Logans 15jährige Tochter - von der er nichts wusste - plötzlich vor seiner Türe steht und ihn bittet bei ihm wohnen zu dürfen.
Diese Situation überfordert Logan total und Grace wird zur neutralen Zone zwischen Vater und Tochter.



Meine Meinung:
Ein Stück meiner Lesegeschichte geht zu Ende. Den letzten Band der Edinburgh Lovestories habe ich fast wehmütig gelesen. Nun sind alle Geschichten erzählt.
Dieses Mal steht Logan - Shannons Bruder im Mittelpunkt. Seine Vorgeschichte kennen wir ja schon. Er musste eine Gefängnisstrafe absitzen und fühlt sich seither schuldig und befürchtet, dass diese gefährliche Seite an ihm, wieder überhand gewinnen könnte. 
Grace, seine neue Nachbarin kämpft auch mit ihrer Vergangenheit. Sie trennte sich von ihrer Familie, die sie tief enttäuscht hat und ihr Vertrauen in die Menschen. Diese ungewöhnliche Situation zwischen Logan und seiner Tochter zu stehen, verändert sie nachhaltig und macht sie mutiger, selbstbewusster aber auch verletzlicher. 
Die Chemie zwischen den beiden stimmt von Anfang an. Es ist toll, dass alle bekannte Figuren wieder vorkommen und sich somit für mich der Kreis schließt. 
Den Sterneabzug gibt es für mich aus einem bestimmten Grund und zwar dass Grace, nach einem verzeihbaren Fehler Logans sich komplett zurückzieht. Das war für mich ein wenig zu viel und zu drastisch. 
Ich verabschiede mich von Edinburgh - ein tollen Stadt, die ich gerade in meinem Urlaub kennen lernen durfte.

Mittwoch, 7. Oktober 2015

(Rezi) Singh, Nalini - Psy/Changeling Scherben der Hoffnung

Aden ist der geborene Anführer der Pfeilgarde. Sein Beschützerinstinkt gegenüber seinen Mitkämpfern ist einfach riesig. Seine einzige "Schwachstelle" ist Zaira. Sie nimmt einen großen Platz in seinem Herzen ein. Er kennt sie, seit sie beide sehr sehr jung zur Garde gekommen sind. Aden, ein anscheinend minimal begabter Medialer und Zaira, eine Mediale, das als sehr sehr junges Mädchen ihre Eltern grausam ermordet hat. 
Bisher hat Silentium sie beschützt, doch die Zeiten haben sich geändert. Silentium ist gefallen und vor allem die Pfeilgardisten haben unter den Auswirkungen zu leiden. Aden ist allerdings überzeugt, dass es auch für die Elitesoldaten eine Zukunft haben. Seine Vision zeigt eine Familie, wo jeder einen Platz hat, auch die älteren Mitglieder. Eigentlich möchte er ein Vorbild sein, indem er Zaira als Gefährtin erwählt. Aber diese wehrt sich mit allen ihr zur Verfügung stehend Mitteln. Sie glaubt, sie hätte den Wahnsinn ihrer Eltern geerbt und ihre Wut könnte einmal Aden das Leben kosten. 
Die Neustrukturierung der Garde und die Zusammenarbeit der verschiedenen Arten wird boykottiert. Kleine Zwischenfälle sollen zu Unstimmigkeiten führen und damit große Konflikte herauf beschwören. Niemand weiß, wer hinter diesen Plänen steckt. Es wird klar, dass die Kommunikation zwischen Medialen, Gestaltwandlern und Menschen extrem verbessert werden muss.



Meine Meinung:
Nicht umsonst ist Nalini Singh meine Lieblingsautorin. Das ist nun schon Teil 14 der Serie und dennoch lese ich sie immer noch sehr gerne. In diese spezielle Welt einzutauchen, ist für mich wie ein nach Hause kommen. Ich kenne alle Figuren und liebe jede einzelne. 
Eigentlich dachte ich, dass es nach dem Fall von Silentium nicht mehr sehr spannend werden könnte. Ich habe mich geirrt und darüber bin ich froh. Die Autorin geht den Weg weiter. Die Geschichte hört nicht einfach auf, es stehen neue Herausforderungen an und die werden nun erzählt. Vor allem die Pfeilgarde steht nun im Mittelpunkt. Schließlich sind diese Soldaten mit Silentium verbunden, wie sonst kaum jemand. Ihre Zukunft ist völlig unbekannt. 
Deshalb fiebere ich immer wieder einem neuen Buch der Serie entgegen. Natürlich enden die Liebesgeschichten immer mit einem Happy End, doch die Geschichte geht weiter. So wie es auch im richtigen Leben ist. Ich freue mich jetzt schon darauf, wieder nach Hause zukommen.

(Rezi) Miller, Clannon - Pygmalion perfekt unverliebt

Seine reiche und alte Erbtante Olga will ihr Geld nicht einfach so an irgendeinen Verwandten verschenken. Ihre Bedingungen um die Hotelkette zu erben sind hart. Eigentlich sollte Henrik Henriksen ihr Haupterbe sein, allerdings ist er nicht verheiratet sondern geschieden und eine neue Liebe scheint nicht in Sicht zu sein. Auch sein Bruder - er ist schwul - kommt als Erbe nicht in Frage. Dieser schwindelt seine Tante jedoch an, in dem er behauptet, Henrik hätte eine Verlobte. Diese Frau kommt in den Beschreibungen extrem gut weg: Schön, intelligent, bescheiden mit einem Wort, ein Engel. Natürlich möchte Tante Olga die geheimnisvolle Frau kennen lernen, doch wo kann man so eine Frau finden? Da stolpert Lisa Henrik fast vor die Füße. Sie hat eine harte Nacht hinter sich. Ihr Freund macht mit ihr Schluss, weil der ein Verhältnis mit ihrer besten Freundin hat. Nach einer durchzechten Nacht kommt sie zu ihrer Arbeit bei Henrik und erfährt, dass sie gefeuert ist. In dieser Ausnahmesituation stürmt sie völlig entrüstet in sein Büro, um ihn zur Rede zu stellen. Damit beginnt eine neue Geschäftsbeziehung zwischen Henrik und Lisa. Sie spielt für ein paar Tage seine Verlobte. Sie bekommt ein gratis Coaching und eine gute Entlohnung. Klingt eigentlich nach leicht verdientem Geld. Lisa müsste nur ein paar Benimmregeln lernen und einfach wenig sprechen. Dies entspricht leider überhäuft nicht Lisas Charakter. So kommt es wie es kommen muss. Nachdem sie der Tante vorgestellt wurde, kann sie ihre vorlaute Klappe nicht halten. Damit beginnt ein Karussell von Intrigen, Lügen, Verwechslungen und falsch interpretierten Gefühlen. 



Meine Meinung:
Ich habe selten so gelacht, wie hier bei dieser Geschichte. Die zwei Hauptfiguren sind so unterschiedlich, wie nur möglich.
Lisa, ehrlich, direkt und sehr gefühlsbetont. Damit hat sie leider auch schon ganz schlimme Erfahrungen gemacht. Deshalb kommt ihr die Geschäftsbeziehung mit Henrik eigentlich sogar gelegen.
Henrik, sehr streng und eher gefühlskalt. Seine Erfahrungen mit seiner ersten Frau haben ihn geprägt und er glaubt nicht mehr an die Liebe.
Gemeinsam ergeben die zwei ein explosives Gespann, das sich neckt und piesackt. Die Leser profitieren von dieser ungleichen Paarung. 
Die Geschichte ist natürlich an "My Fair Lady" angelehnt und der Unterhaltungswert extrem hoch. Die Seiten fliegen nur so dahin und natürlich kommen auch die erotischen Szenen nicht zu kurz. Es geht heiß her, aber die Autorin wird niemals vulgär oder obszön. 
Auch die Nebenfiguren überzeugen, allen voran natürlich die Tante Olga. Selbst die "Bösewichte" erscheinen nicht nur böse, ihre Handlungsweisen sind nachvollziehbar. Sie ergeben das Salz in der Buchsuppe.
Ich kann das Buch vorbehaltlos empfehlen.



Dienstag, 6. Oktober 2015

(Rezi) Popescu, Adriana - Ewig und eins

Nach dem Abitur trennen sich die Wege von Ella, Ben und Jaspar. Jeder verfolgt seinen eigenen Traum. Ella versucht ihre Tanzkarriere in New York voranzutreiben. Jaspar stürzt sich in seine Kunst und bereist die gesamte Welt und wird dadurch recht berühmt. Ben arbeitet in der Filmindustrie. Die Beziehung zwischen Ella und Ben konnte die räumliche Distanz nicht überstehen.
Sieben Jahre später bringt eine Abitreffen alle 3 wieder zusammen. Besonders Ella fiebert dem Abend entgegen, denn nach einem Trainingsunfall musste sie die Ausbildung in NY abbrechen und wieder zurück nach Deutschland. Sie befürchtet, dass die enge Freundschaft zu Jaspar und die Liebe zu Ben, durch ihr damaliges Handeln komplett zerstört wurde. Doch Jaspar hat eine wundervolle Nacht geplant, die hoffentlich die Geister der Vergangenheit besiegt und neue Wege in die Zukunft weisen wird.


Meine Meinung:
Es ist jetzt schon knapp 3 Wochen her, dass ich das Buch gelesen habe. Durch meinen Urlaub komme ich erst jetzt dazu meine Rezension zu schreiben. Noch immer bin ich restlos begeistert. Adriana Popescu hat es neuerlich geschafft einen gefühlvollen Roman zu schreiben. Mit Ella, Ben und Jaspar sind drei beste Freunde im Mittelpunkt, die absolut echt und real gezeichnet sind. Schließlich erinnern wir uns alle an diese hoffnungsvolle Zeit knapp nach der Schulausbildung. Wir verfolgen Ziele und versuchen einen Weg in diesem Leben zu finden. Allerdings kommt uns die Realität dazwischen. Genauso geht es den dreien.
Die Nacht, die sie gemeinsam verbringen, erweckt Erinnerungen, die sowohl schmerzhaft als auch befreiend sind.
Ich musste einige Male herzhaft lachen und auch einige Tränen verdrücken.
Somit hat das Buch alles, um mich zu überzeugen.

(Reise) Zurück aus Schottland

Tatsächlich ist mein Urlaub in Schottland schon wieder vorbei. Die 18 Tage sind unglaublich schnell vergangen. Sie waren erfüllt von Abenteuern, schöner Landschaft und man glaubt es kaum, ausgezeichnetem Essen.

Ich bin nun dabei meine Fotos zu sortieren. Mein Mann kann auch noch ca. 2.000 Stück beisteuern. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass die Wahl nicht ganz so einfach sein wird. Harte Arbeit kommt da auf uns zu *grins*. Die schönsten möchte ich euch natürlich dann nicht vorenthalten. Ich hoffe, sie gefallen allen dann genauso gut wie uns.

Die Tage waren zwar sehr lang, doch ich bin abends zum Lesen gekommen. Insgesamt habe ich drei tolle Bücher geschafft. Rezensionen gibt es in den nächsten Tagen.

Meine "normale" Bloggerwoche werde ich ab Donnerstag wieder aufnehmen. Damit bin ich also wieder im Alltag angekommen. Die Arbeit beginnt auch am Donnerstag wieder.






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Jung gebliebene 45 jährige Tirolerin wird beim Selfie von ihrem Kater Starsky bedrängt. Ich widme mich meinem Lieblingshobby dem Lesen. Büchern gilt meine Leidenschaft.

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