Donnerstag, 23. März 2017

#blogpoesie mit den Novum Verlag




Bild zur Verfügung gestellt von Traumzirkus.

Christina macht auch bei dieser Aktion mit!









Heute gibt es von mir einen außergewöhnlichen Post. Gemeinsam mit dem Novum-Verlag widme ich diese Woche der Poesie und der Lyrik. 

Zwar ist meine Schulzeit schon einige Jahre her, aber ich erinnere mich noch gut, wie sehr ich es gehasst habe, Gedichte zu interpretieren. Das Augenmerk wurde nicht nur auf den Inhalt gelegt sondern auch auf die verschiedenen Gedichtformen. Ehrlich gesagt, sind mir nicht viele in Erinnerung geblieben. Im Zuge der Recherche zu diesem Post fand ich die Seite Wortwuchs und konnte meine entstandenen Bildungslücken gleich wieder schließen. 

Auf Grund dieser schlechten Erfahrungen bin ich kein Fan von Poesie geworden. Allerdings bedauere ich dies manchmal wirklich. Es gibt Momente, da wünschte ich mir, dass ich mich an ein Gedicht erinnern würde. 

Nun habe ich einen Versuchsballon gestartet und mich tatsächlich an einen Gedichtband gewagt. 

"Kreislauf der Sinne" von Gerhard Mörwald




Klappentext:
Die Tochter des Autors veröffentlicht posthum die Gedanken ihres Vaters Gerhard Mörwald zu folgenden Themen: Frieden, Leben und Tod der eigenen Person in Bezug zum Enkelkind, Weihnachtszeit, Liebe, Hoffnung, Hilflosigkeit, Besitztum, Natur, Depressionen und Mut zum Leben, Großstadteinsamkeit, Enttäuschung, Gewalt, Angst, Dankbarkeit, Leid und Verzweiflung sowie Freundschaft.




Die Gedichte in diesem Büchlein befassen sich mit alltäglichen Themen, die jeden von uns betreffen. Er versteht es mit einfachen Worten und Sätzen, Probleme zu erfassen. Seine Sichtweise haben mich berührt und oft sprach er mir richtig aus der Seele. 

Eine richtige Rezension zu schreiben, empfinde ich hier sehr schwer. Ich kann nicht jedes Gedicht erwähnen oder wiedergeben. Jeder muss für sich selbst herausfinden, ob sich etwas findet, was sie in ihr Leben mitnehmen können. 

Ich möchte euch hier nur ein Gedicht ans Herz legen, das mir im Gedächtnis geblieben ist und noch länger bleiben wird. 

Bitte räumen Sie mein Zimmer auf 
Seite 24

Bitte räumen Sie mein Zimmer, in dem ich lebe,
mein Lebenszimmer,
sobald wie möglich auf!

Es liegt Angst und Chaos verstreut am Boden,
die Wände sind mit Sorgen verfliest.
Selbstgemachte, aufgezwungene, bedrückende,
verordnete, verführerische Unordnung.
Ich brauche sie, die Putzfrau meiner Seele.

Wann habe ich zum ersten Mal übersehen,
selber sauber zu machen, aufzuräumen?

Wann hat mir zum ersten Mal ein anderer
seinen Mülleimer durch die Tür geleert?

Wann gewöhnte ich mich an Angst, Not,
Schmerz und Tod?

Wann sah ich das erste Mal Tränen
und war fröhlich?

Wann begegnete mir die lachende Traurigkeit?

An der Tür meines gemieteten Zimmers im Lebenshotel
hängt ab heute ein Schild mit der Aufschrift:

Bitte räumen Sie mein Zimmer sobald wie möglich auf!


Gibt es unter meinen Lesern Fans von Poesie oder Lyrik? Warum gefällt euch diese Ausdrucksform? Fällt es vielen jedoch auch so schwer wie mir, sich auf diese Genre einzulassen?


Kommentare:

  1. Ich lese gerne zwischendurch Gedichte und Balladen, das geht von Goethe über Ringelnatz bis zu Böll. Je nach Lust und Laune. Ich musste auch viele Gedichte in der Schule lernen, und eigenartigerweise sind mir ganz viele im Gedächtnis geblieben. Lg Karin https://diezauberhaftemagiederbuchstaben.wordpress.com/

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    1. Hallo Karin,

      wow, leider sind mir da nicht viele in Erinnerung geblieben. Ich denke, das liegt an der Abneigung, denn viele andere "blöde" Dinge habe ich behalten *lol*

      Ganz liebe Grüße
      Marie

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  2. ich reime

    ach herjeh; ich kanns nicht lassen
    meine Worte stets in Reimen zu verfassen
    meine Gedanken sind manchesmal verwoben
    müssen sich dann in Reimen austoben

    Ich bin nicht musisch, kann nicht malen
    kann nicht rechnen mit den Zahlen
    kann nicht tanzen, nicht nicht die Bohne
    doch beim Reimen bin ich nicht ohne

    hat ein jeder was zu sagen
    kann ich mich nur immer fragen
    wie ich Worte find mit einem Reim
    erstickt das bitte nicht in Keim

    sicher findet ihr das witzig
    wenn meine Reime auch mal spritzig
    und wenn sie oft so garnicht heiter
    mache ich damit dann trotzdem weiter

    und sagt ihr mir dann ins Gesicht
    deine Reime mögen wir nicht
    dann schreib ich, was ich darauf sage
    weiter in Reimen keine Frage

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    1. Wie cool! Gedichte mit Reimen mag ich sehr, drum lese ich deine Reime und hoffe auf mehr!

      Danke
      Marie

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  3. Ich dichte jetzt schon seit 7 Jahren und mache auch seitdem an einem Wettbewerb von der Brentanogesellschaft mit. Bis jetzt wurde mein jeweiliges Gedicht auch in der Frankfurter Sammlung zeitgenößischer Gedichte mitgedruckt, was mich natürlich immer sehr gefreut und auch motiviert hat. Hier mein Lieblingsgedicht Lied der Steine

    Lasst uns wirbeln, lasst uns tanzen
    mit den kleinen Wasserwanzen
    -Leben haben wir geboren-

    Lasst uns zwirbeln, lasst uns tollen
    uns mit Wind und Wasser trollen
    -Wissen geht uns nie verloren-

    Lasst uns in der Sonne wärmen, lasst uns Frost genießen
    uns mit allen Teilchen die ganze Welt erschließen
    -Haben allen Widrigkeiten getrotzt-

    Lasst uns wandern, lasst uns mit den Dünen treiben
    wollen nie an einem Ort zu lang verbleiben
    -Haben nie mit unserer Herrlichleit geprotzt-

    Lasst uns neue Formen finden, müßt euch nicht genieren
    können wir uns jederzeit stets neu definieren
    -Machen uns keine Sorgen-

    Lasst uns in den Stürmen singen, lasst uns fröhlich sein
    wenn das Leben stirbt, wird es wieder Stein
    -Ist immer neues Leben in uns verborgen-

    Ich hoffe es gefällt euch.^^

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Jung gebliebene 45 jährige Tirolerin wird beim Selfie von ihrem Kater Starsky bedrängt. Ich widme mich meinem Lieblingshobby dem Lesen. Büchern gilt meine Leidenschaft.

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