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Mittwoch, 4. Dezember 2019

(Rezension) Winters, Rachel - Happy End für 2 (Anzeige)


Kurze Beschreibung von Ezra Chester: Oscarprämiert, erfolgreich, gut aussehend, unglaublich nervtötend und nicht bereit das Drehbuch für eine Romantische Komödie zu schreiben. Niemand kann ihn überreden, selbst sein Agent Monty beißt sich an ihm die Zähne aus. 
Durch einen Zufall gerät Montys Assistentin Evie Summers an Ezra und geht mit ihm einen Deal ein. Sie überzeugt ihn davon, dass es die romantische Liebe gibt und Ezra, von ihr (mehr oder weniger) liebevoll S.N.O.B. genannt, setzt sich ernsthaft an das Drehbuch und gibt es in spätestens in drei Monaten ab. 

Nur, wie beweißt man, dass es die richtige Liebe gibt. Evie versucht sich an allen gängigen Filmmomenten, um einen Magischen Moment zu kreieren. Aber Pläne scheitern und bei Evie scheitern sie kolossal. All diese Erlebnisse schildert sie in ihren Berichten an S.N.O.B. damit ihn die Muse küsst und er endlich das Drehbuch schreiben kann.


"Happy End für 2" von Rachel Winters

Verlag: Heyne
Seitenanzahl: 416 Seiten
Erscheinungsdatum: November 2019


Montag, 25. November 2019

(Rezension) Sandberg, Ellen - Das Erbe (Anzeige)

Aus heiterem Himmel erhält Mona Lang die Nachricht, dass sie eine wunderschöne Villa in München geerbt hat. Eine entfernte Tante hinterlässt ihr das "Schwanenhaus" inklusiver einiger Wohnungen mit dem Hinweiß "Mona wird das Richtige tun". 

Ihre persönliche Situation ändert sich schlagartig und sie beschließt ihr Erbe in München anzutreten. Nur zögernd nimmt sie die Wohnung ihrer Tante in Besitz. In diversen Regalen und Schubladen findet sie ein unglaubliches Durcheinander an Dokumenten. 

Ihre Mutter bringt sie schließlich auf eine bestimmt Spur. 1938 wurde das Haus weit unter Preis von der Familie Roth an den Vater ihrer Tante verkauft. Damit wird ihr Glück von einem großen Makel überschattet.

Mona beginnt die Geschichte des Hauses, ihrer Familie und die der Familie Roth zu recherchieren. Sie stellt verhängnisvolle Fragen, die nach so langer Zeit kaum mehr beantwortet werden können. In dem Chaos aus Papieren in der Wohnung ihrer Tante findet Mona Briefe, die während des Zweiten Weltkriegs zwischen ihrer Tante und der Tochter der Familie Roth geschrieben wurden. Langsam zeichnet sich ein Bild, dem sie sich nicht entziehen kann. 


"Das Erbe" von Ellen Sandberg

Verlag: Penguin Verlag
Seitenanzahl: 512 Seiten
Erscheinungsdatum: Oktober 2019

Dienstag, 29. Oktober 2019

Gemeinsam Lesen #170





     gefunden bei Schlunzen Bücher








1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


Meine aktuelle Lektüre ist von Anne Freytag "Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte" und ich bin zirka auf Seite 200 von 416.


"Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte" von Anne Freytag

Klappentext
Rosa und Frank begegnen sich am anderen Ende der Welt. Durch Zufall oder weil es so sein soll. Sie sind sich ähnlich und doch grundverschieden – Rosa widersprüchlich, Frank ruhig. Zusammen sind sie nicht nur weniger allein, sondern ziemlich nah dran an vollständig. Sie beschließen, gemeinsam weiterzureisen und einen alten Camper zu kaufen. Doch dann taucht unerwartet Franks bester Freund David auf, und mit ihm ändert sich alles. Sind drei einer zu viel oder hat genau er noch gefehlt? Diese Frage stellt sich immer wieder, während sie zu dritt Tausende Kilometer durch Australiens unendliche Weite fahren, vor ihnen nur der Horizont, über ihnen nichts als Himmel und zwischen ihnen mehr, als Worte je beschreiben könnten.

Montag, 28. Oktober 2019

Montagsfrage #142








     gefunden bei Lauter und Leise








Wie sehen sich Blogger im Vergleich zu professionellen Literaturkritikern?


Ein sehr interessante Frage, wie ich finde und ich bin schon sehr auf die Antworten darauf gespannt.


Die Begriffsdefinition laut Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte bedeutet Literaturkritik: 



Literaturkritik ist jede Art kommentierende, urteilende, denunzierende, werbende, auch klassifizierend-orientierte Äußerung über Literatur.

Nicht gerade aussagekräftig bzw. umfasst das im Grunde jede/n, die/der sich zu Literatur äußert. Ohne Unterschiede bei den Personen zu machen, egal welche Ausbildung die Person abgeschlossen hat bzw. welche Plattform genutzt wird.

Meiner Definition nach hat ein Literaturkritiker eine umfassende literarische und/oder journalistische Ausbildung. Dazu kommt für mich noch dazu, dass dieser für seine öffentliche Meinung bezahlt wird. Er übernimmt es für ein Medium die aktuellen Neuerscheinungen zu lesen, zu bewerten und zu besprechen. Ebenfalls beschäftigt er sich kritisch mit Klassikern oder älteren Büchern, um sie neu zu interpretieren. Diese Rezension sollte nach objektiven Punkten erfolgen, um somit einer breiten Masse Informationen zukommen zu lassen. Er MUSS sich an Vorgaben halten. 

Mit diesem Muss entsteht für mich der riesige Unterschied zu Bloggern. Wir entscheiden uns spontan, ein Buch zu lesen und zu rezensieren. Selbst wenn es Rezensionsexemplare sind, haben wir das freiwillig entschieden und geben unsere sehr subjektive Meinung ab. Deshalb liebe ich es zu bloggen und andere Buchblogs anzuklicken. Die Begeisterung oder auch die Antipathie sind die Grundlage für "Normalsterblich" sich über Geschichten auszulassen. 



Sonntag, 27. Oktober 2019

(Rezension) Voosen, Jana - Für immer die Deine (Anzeige)


1939: Die überstürzte Hochzeit von Klara und Fritz sorgte wochenlang für Klatsch und Tratsch im Alten Land. Diverse Gerüchte machen die Runde, die schließlich bei der Geburt des Kindes der beiden sehr jungen Eltern zum Teil bestätigt werden. Die zwei genießen ihre Liebe und das Familienglück. Als jedoch im September der Krieg ausbricht, wird Fritz eingezogen und Klara bleibt alleine in Hamburg zurück. Zunächst ändert sich das Leben kaum, aber als die Luftangriffe beginnen, muss Klara eine Entscheidung treffen. 

Knapp 80 Jahre später recherchierte die Journalistin Marie für eine Spezialausgabe. Die Anzeige zum 79. Hochzeitstag eines Ehepaars bringt sie auf eine einzigartige Spur, um Auskünfte über das Leben in den Kriegsjahren zu erhalten. 
Anfangs stößt sie bei Klara und Fritz auf eine Mauer der Ablehnung, aber mit Einfühlungsvermögen und Hartnäckigkeit gelingt es Marie, die zwei älteren Herrschaften zu überzeugen, ihre Erinnerungen mit ihr und den Lesern der Zeitung zu teilen. 



"Für immer die Deine" von Jana Voosen

Verlag: Heyne
Seitenanzahl: 348 Seiten
Erscheinungsdatum: Juli 2019

Samstag, 19. Oktober 2019

#litlovecountdown: Adriana Popescu



Adriana Popescu



Adriana Popescu gehört seit einigen Jahren zu meinen Lieblingsautorinnen. Zum ersten Mal aufmerksam wurde ich in Berlin bei der Loveletter Convention. Es gab in der Zwischenzeit noch ein paar weitere Treffen auf diversen Veranstaltungen. Ihre ungezwungene und lustige Art ihre Geschichten zu präsentieren, bereichern jede Lesung, jedes Panel oder jeden Workshop. 

Ihr versteht also, dass die heurige lit.Love ein Highlight für mich ist. Im Vorfeld habe ich Adriana ein paar Fragen gestellt, die sie mir freundlicher Weise beantwortet hat.


Du schreibst ja in verschiedenen Genres: Jugend, Belletristik und auch Krimis.
Kommst du dir da nicht manchmal wie gespalten vor? Trennst du diese 3 „Autoren“ strikt voneinander? Gibt es Augenblicke oder Ideen, die du eigentlich in der gerade aktuellen Geschichte verwenden wolltest, aber dann doch später in einem anderen Buch verarbeitest?

Das ist eine gute Frage, über die ich jetzt doch einen Moment nachdenken musste, weil mir das gar nicht so bewusst war. Ich hoffe, dass alle „3 Autoren” noch immer Ich bin. Eine ähnliche Erzählstimme gibt es sicher in allen Genre, vielleicht muss man bei meinem Krimi am meisten danach suchen, aber auch dort stammen ja alle Figuren aus meiner Feder. In meinem Kopf zumindest trenne ich sie nicht und hoffe, sie mögen sich. 

Aber sicher gibt es Ideen, die leider nicht in ein Manuskript passen, auch wenn ich mir das wünsche. Wenn ich Glück habe, findet es sich dann aber in einem anderen wieder. "Morgen irgendwo am Meer" war mal als Erwachsenenroman gedacht, aber er kam nicht auf Papier. Die Idee hat mich trotzdem nie losgelassen und jetzt ist sie in einem wunderbaren Jugendroman verarbeitet. Manche Ideen bleiben also.



Der richtigen Zielgruppe für die Jugendromane bin ich ein paar Jährchen entwachsen, aber ich mag deine Bücher. Vor allem Layla und Tristan gehören nach wie vor zu meinen Lieblingen. Als ich in dem Alter war, gab es fast keine Bücher für junge Erwachsene. Ich bin dann direkt zur Erwachsenenliteratur. Wie war das bei dir? Gab oder gibt es noch Bücher, die dir aus deiner Jugendzeit in Erinnerung sind?

Tristan & Layla sind ja kein Jugendroman (ups, mein Fehler), sondern für Erwachsene. Layla ist selbstständig, hat ihre eigene Firma, ist seit über 5 Jahren mit Oli zusammen. In meinem Kopf war/ist sie dreißig. Sonst machen auch die Geschichte, ihre ganzen Zweifel und Pläne für Zukunft auch keinen Sinn. Die Jugendbücher kamen viel später, machen aber mindestens so viel Spaß. Wenn ich zurückdenke, dann muss ich gestehen, dass mir kein echtes Buch für junge Erwachsene einfällt. Als Kind habe ich die TKKG-Bücher und Enid Blyton-Romane verschlungen, dann wurde ich dafür zu alt und landete bei Erich Segal und J.D. Salinger, der mit „Der Fänger im Roggen” wohl den einzigen Roman für junge Erwachsene geschrieben hat, der mir jetzt spontan zu damals einfällt. Ein Glück gibt es inzwischen All-Age-Romane, wo ich selbst auch meine Jugendbücher einsortieren würde, weil die Themen universell sind und man sich auch Plus18 noch darin finden kann.


Freitag, 18. Oktober 2019

(Rezension) Hart, Rob - Der Store (Anzeige)


Wirtschaftlich schlechte Zeiten haben die Cloud zu einer der mächtigsten Firmen der Welt gemacht. Das riesige Onlinekaufhaus beschäftigt unzählige Mitarbeiter. Die Komplexe liegen in unwirtlichen Gegenden. Damit arbeiten diese Menschen nicht nur für die Cloud, sondern verbringen auch ihre Freizeit in der Firma. 
Gefeuert werden darf man nicht, da einem sonst fast der komplette Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung steht. 

Zinnia und Paxton stellen sich dem Aufnahmeverfahren und werden beschäftigt. Paxton mit seiner Erfahrung im Strafvollzug, erhält eine Stelle in der Sicherheit. Zinnia dagegen muss ihren Dienst im Lager antreten. Hier zählen nur Zeit und Menge der abgelieferten Artikel. Ein ausgeklügeltes System hält die Mitarbeiter ständig auf Trap. Beide verfolgen ihre eigenen Absichten und Ziele und möchten dabei nicht abgelenkt werden. Aber ihre Vorhaben sind nicht so einfach durchzuführen. So vergeht Zeit, die sie miteinander verbringen. 


"Der Store" von Rob Hart

Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: September 2019
Seitenanzahl: 592 Seiten