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Freitag, 12. Juni 2015

(Rezi) Bugla, Andrea - P.I.D. 1 Im Visier der Vergangenheit

Juliette Jennings ist im Zeugenschutzprogramm und muss zum wiederholten Male aus ihrem Leben verschwinden. Ihre Jäger haben sie wieder aufgespürt und im Zuge der Verfolgung wird einer ihrer Kollegen aus der Bücherei ermordet. Welches ihr in die Schuhe geschoben wird. Sie ist völlig verzweifelt, ihr Vertrauensmann beim Marshallservice ist nicht erreichbar und deshalb fasst sie einen schwerwiegenden Entschluß. Sie will ihren Bruder, der glaubt sie sei tod, um Hilfe bitten. Nachdem sie dort angekommen ist und ihr Bruder den Schock verdauen konnte, vertraut sie sich ihm an. J.J. ruft sofort seinen besten Freund Nathan Cooper an, der bei P.I.D. arbeitet, einer Organisation, die im Spezialfall auch von den Behörden angefordert wird.
Durch die letzten Jahre stark geprägt, fällt es Juliette schwer, sich unbekannten Menschen anzuvertrauen. Es bleibt ihr schließlich nichts anderes übrig, als ihr Leben ins seine Hände zu legen.






Meine Meinung:

Eine spannungsgeladene Story rund um eine Frau, die im Zeugenschutzprogramm steckt. Die Jahre ohne Vertrauen und Freundschaften haben ihre Spuren hinterlassen. Sie ist extrem argwöhnisch und einsam. Als sie auf Nathan Cooper trifft, hat sie einen Tiefpunkt in ihrem Leben erreicht, doch er ist an ihrer Seite, beschützt sie, steht ihr in jedem Augenblick bei.
Trotz der schwierigen Umstände und der verzwickten Geschichte, fiel es mir nicht schwer, die Gefühle der beiden nachzuvollziehen. Beide Hauptfiguren sind von ihrer Vergangenheit gezeichnet, wobei Juliette die Gegenwart immer noch im Nacken sitzt.
Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird, denn es sind noch viele Fragen unbeantwortet.
Vielleicht sollte man auf den 2. Teil warten, damit die Geschichte komplett gelesen werden kann. 
 Meine Lieblingszitate:


"Könnten jetzt alle mal die Klappe halten! Juliette versuchte ihre wildgewordenen Gedanken unter Kontrolle zu bringen. Sie stand auch so schon unmittelbar vor einem mentalen Kurzschluss."
 Seite 59

"Wenn er sich damit nicht befasste, war es auch nicht wahr. Ach, könnte er die Logik aus Kinderzeiten doch nur auch noch im Erwachsenenalter anwenden."

Seite 139

"Sie griff sich den Schuh, der gleich neben ihm lag, und trat ihm im Vorbeigehen fast gegen das Bein. Obwohl er sofort bereit war, einzugreifen, falls der Typ sich rührte, musste er schmunzeln. Juliette hob triumphierend den Snieaker in die Höhe."

Seite 172

"Er musste die Entscheidung treffen. Er war der Mann und das war seine Aufgabe, dachte er in feinster Höhlenmenschmanier und trommelte sich im Geiste auf die in Fell gekleidete Brust."

Seite 177

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