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Sonntag, 6. September 2015

(Rezi) Brockway, Connie - Versprich mir den Himmel

Lady Catherine Sinclair will eine gute Partie machen. Aber nicht irgendeinen Ehemann, sie hat eine Liste möglicher Kandidaten gemacht und ihre Wahl getroffen. Ihr Plan sieht vor, Lord Strand zu verführen und ihn so an sich zu binden. Ihre Verführungskünste sind allerdings kaum vorhanden. Ihr ausgeklügelter Plan deckt aber auch dies ab. Sie will sich in die begabten Hände des Lebemanns Thomas Montrose begeben. Er soll ihr alles Notwendige beibringen. Eigentlich erwartet sie einen etwas älteren Mann anzutreffen, aber Thomas entspricht so gar nicht ihren Erwartungen: Dunkel, düster, gut aussehend und äußerst charmant. Schon ihr Kennenlernen ist ungewöhnlich und mit einiger Überzeugungskraft gelingt es Cat Thomas zu ihrem Lehrer zu machen. Schon bald merken beide, dass sie sich nicht nur sympathisch sind. Cat jedoch will unbedingt an ihrem Plan festhalten und Thomas glaubt, dass seine Vergangenheit einer gemeinsamen Zukunft im Weg steht.


Meine Meinung:
Ein sehr gelungener Auftakt hat mich auf die Geschichte neugierig gemacht. Die zwei Hauptfiguren Cat und Thomas sind äußerst sympathisch beschrieben. Beide sind nicht auf den Mund gefallen. Ihre wundervollen Auseinandersetzungen sind die Höhepunkte des Buches. Es knistert zwischen ihnen, aber beide glauben, dass aus ihnen niemals ein Paar werden kann. Die Handlung an sich ist spannend und abwechslungsreich erzählt, doch die wiederkehrenden Ängste und Schuldvorwürfe ziehen sich leider und das ist für mich auch der große Kritikpunkt. Vor allem Thomas hat extreme Probleme mit seiner Vergangenheit, diese hindern ihn daran Vertrauen zu fassen. 
Auch wenn mich gewisse Teile gelangweilt haben, war die Geschichte lesenswert. Vor allem die Gespräche von Cat und Thomas waren amüsant, deshalb werde ich sicherlich wieder etwas von Connie Brockway lesen.


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