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Samstag, 21. November 2015

(Rezi) Walser, Martin - Ein fliehendes Pferd

Während eines Urlaubs mit seiner Frau trifft Helmut Halm einen alten Freund Klaus Buch mit Frau aus Jugendtagen wieder. Die zwei Paar verbindet eigentlich nichts miteinander. Sien Helmut und Sabine eher ein statisch, bequemes Paar, erwecken und Klaus und Helene einen energisch aktiven Eindruck. 
Aber nichts wie es scheint und gar nichts scheint so wie es ist. Während eines Segelausflugs eskaliert die Situation zwischen Helmut und Klaus.


Meine Meinung:
Das waren 150 Seiten feinster Literatur, die in den Himmel gelobt wurde. Leider kann und will ich mich da nicht einordnen und das nicht wegen der Geschichte an sich, denn die war an sich nicht uninteressant. Zwei schon länger verheiratete Paare treffen sich zufällig im Urlaub. Dann übernimmt einer der 4 komplett die Führung und die restlichen ordnen sich komplett unter. Vor allem Helmut kann dem angeblichen Jugendfreund keinen Konter geben. Er verstellt sich bis ins nicht mehr wiedererkennbare. Damit steht und fällt für mich die Erzählung. Ich bin nicht so blauäugig zu glauben, dass wir uns alle immer so geben, wie wir tatsächlich sind. Aber die komplette Selbstaufgabe kommt für mich niemals in Frage. 
Zusätzlich zur sehr verwirrenden Geschichte kommt auch noch der Erzählstil und damit einhergehend die Form. Es gibt kaum Absätze, es ist ungemein schwer dem Inhalt ganz genau zu folgen. Mir fehlen einfach die "Anführungszeichen", Punkte und Striche. Oftmals musste ich ganze Seiten zweimal lesen, um überhaupt herausfinden, was genau passiert ist.
Das verleidet mir den Lesespaß ungemein.





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