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Montag, 22. Februar 2016

Montagsfrage #42


gefunden bei Buchfresserchen




Wie kommst du mit Gewalt in Büchern zurecht? Magst du blutige Szenen oder lehnst du sie ab?

Da möchte ich unterscheiden zwischen Fiktion und Wahrer Begebenheit.

Bei fiktionalen Geschichten kann ich gut mit Gewalt und blutigen Szenen umgehen. Auch wenn ich weiß, dass es kranke Menschen gibt, die sowas auch in Wirklichkeit machen. Ich bin ein Fan von Cody McFadyen, seine Thriller sind meist extrem gewalttätig und seine Geschichten gehen mir auch sehr an die Nieren, aber am Ende der Geschichte, bleibt für mich der Nervenkitzel in angenehmer Erinnerung. 

Bei Wahren Geschichten tue ich mir immer schwerer sie zu lesen. Als Jugendliche und junge Frau hatte ich eine Phase, wo ich fast ausschließlich solche Bücher gelesen habe. War es die Neugier oder die Sensationslust, die mich "begeisterten"? Ich kann es nicht genau definieren. Nun, mit über 40 habe ich genug von der Realität mitbekommen. Es gibt das Böse unter den Menschen, ich muss mir nur die Nachrichten ansehen. Deshalb bin ich abgekommen, solche Bücher zu lesen. Sie belasten mich zu sehr. 

Es erschreckt mich immer wieder, wenn ich feststelle, dass meine Mama recht hatte. Die Zeit und die Erfahrungen, die man macht, ändern alles. Was früher noch den Touch des Gefährlichen und Interessanten hatte, verliert nun immer mehr an Anziehung. 

Wie geht es euch mit Gewalt und blutigen, brutalen Szenen?

Kommentare :

  1. Hallo liebe Marie,

    ich mag blutige Szenen eigentlich auch ganz gerne, solange sie zu der Geschichte passen und es nicht Gewaltdarstellung um der Gewalt Willen ist. Allerdings lese ich blutige Geschichten eher selten, aber wenn ich es tue, dann ist es eine willkommene Abwechslung. Allerdings bleibe ich dann auch lieber bei fiktionalen Texten und meide brutale Tatsachenberichte.

    Hier geht’s zu meinem Beitrag!

    Ganz liebe Grüße
    Myna

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  2. Hallo Marie,

    ich habe die Frage leider erst heute beantwortet, stöbere jetzt gerade durch alle Antworten.

    Ich sehe das mit den wahren Geschichten und Nachrichten ähnlich wie du. Mir wird das manchmal auch zu viel. Gegen blutige Thriller habe ich aber auch nichts einzuwenden :)

    LG Katharina

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