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Dienstag, 9. Februar 2016

(Rezi) Hastings, Susan - Die Sklavin und der Wikinger

Viviannes Dorf auf einer kleinen Insel, wird von einer Horde Wikinger überfallen. Fast alle Bewohner werden getötet und die Überlebenden, wie Vivianne werden verschleppt und als Sklaven verkauft. Doch die junge Frau erregt immer wieder das Interesse des Anführers Thoralf, indem sie von ihrem neuen Besitzer flüchtet und auch sonst Hacken wie ein Hase schlägt, um zu entkommen. Um der Jagd ein Ende zu setzen beschließt Thoralf sie mit zu seiner Familie zu nehmen und seiner Verlobten zu schenken. 
Aber Vivianne weckt Thorfals Interesse immer mehr, denn mit ihrer neugierigen und herzlichen Art, zeigt sie ihm, was wahre Gefühle sind. Sie schleicht sich in seine Gedanken, aber Vivanne kann ihm nach seinem grausamen Überfall nicht vertrauen. Langsam jedoch ändert sich ihre Sichtweise, aber als Sklavin kann sie niemals ihren Platz als Braut eines Wikinger Fürsten einnehmen.




Meine Meinung:
Die Geschichte spielt im 10. Jhdt. und das hat mich am meisten interessiert. Wichtige Themen wie die Trennung von Mann und Frau, Freien uns Sklaven werden angeschnitten. Die alten Gottheiten wie Odin und Thor werden sehr verehrt, doch das Christentum ist auf dem Vormarsch. Es waren genau diese Abschnitte, die mir am besten gefallen haben. 
Allerdings konnten diese Teile nicht über die recht einfach gehaltene Schreibweise und die vorhersehbare Geschichte hinweg täuschen. Die Figuren sind recht eindimensional mit eindeutigen Charakterzügen und ohne Facetten. Die Bösen sind einfach nur böse und die Guten nur gut. 
Die zwei Hauptfiguren konnten mich eher überzeugen. Vivanne macht die größte Veränderung durch. Sie entwickelt sich vom schüchternen Mädchen zu einer Frau, mit Durchsetzungsvermögen und Verantwortung. Thoralf (ziemlich am Ende), hat mich mehr als beeindruckt, mit seiner äußerst fortschrittlicher Einsicht über Frauen und deren Stellung in der Familie und der Gesellschaft.


Vielen Dank an den dotbooks Verlag für das Rezensionsexemplar!


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