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Dienstag, 16. Februar 2016

(Rezi) Herrländer, Claus H. - Das dunkle Tagebuch

Liam, erfolgreich und nett anzusehen, ist seit einigen Jahren Single. Seine damalige Partnerin hat ihn ziemlich unschön abserviert. Seither ist er Beziehungen gegenüber misstrauisch. Doch sein Sexualleben ist davon nicht betroffen. Für seine Vorlieben im Bett findet er immer wieder willige Gespielinnen. Er bildet gerne seine Sklavinnen aus. Als er durch Zufall nicht nur eine sonder sogar noch eine zweite Frau kennen lernt, die beide der Lebensweise nicht abgeneigt scheinen, führt er beide in die Szene ein.



Meine Meinung:
Eine aufregende und sinnliche Geschichte von einem männlichen Autor. Ich kann sie auch Frauen, die bekanntlich mehr auf Kopfkino stehen, als auf plastische Darstellungen, sehr ans Herz legen. 
Die männliche Hauptfigur ist äußerst sympathisch. Seine Dominanz ist in allem was er tut spürbar, aber er überschreitet für mich keine Grenze. Da er von seiner letzten Partnerin ziemlich enttäuscht wurde, hält er gefühlsmäßig Distanz zu seinen Subs. 
Diese zwei Frauen unterscheiden sich völlig. Während eine versucht eine Musterschülerin zu sein, hat die andere eine fast natürliche Begabung sich zu unterwerfen. Beide sind im normalen Leben selbstbewusst, witzig und energisch. 
Alles in allem war es eine kurzweilige Lektüre, die Lust auf die Fortsetzung macht. Ich hoffe für Liam, dass auch er sich seinen Gefühlen stellen kann.

Vielen Dank an den Autor für das Rezensionsexemplar. 

Zitat:
Seite 136
"Im Hotelzimmer angekommen, prüfte ich sie auf meine Weise. Während die "Normalos" sicherlich immer zuerst Bad, Bett, Fernseher und Ausblick in Augenschein nehmen, gehen meine ersten Blicke automatisch zu den Tischen, Stühlen, Couchen, auf den Bodenbelag und auch zur Decke, um dort eventuelle Haken oder Deckenstützen auszumachen."

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