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Donnerstag, 3. März 2016

(Rezi) Steinweg, M. C. - Sterb(l)ich

Annika und Michael sind frisch verheiratet und planen ihr gemeinsames Leben. Dieses Glück wird durch die Krebsdiagnose Annikas plötzlich beendet. Sie beschließt ihre letzten Tage auf Erden auf ihre eigene Art zu verbringen. Als sie ihr Leben aushaucht, stellt sie fest, dass sie nicht aufhört zu existieren. Sie ist noch da, wenn sie auch niemand mehr sehen oder hören kann. Auf ihrer eigenen Beerdigung trifft sie einen weitern "Untoten" ... Süleyman Cemsi lebt wie sie in dieser Zwischenwelt. Beide konnten den Weg ins Paradies noch nicht antreten, da sie an ihren Familien hängen.


Meine Meinung:
Ich durfte dieses Buch im Zuge eines Wanderbuchs lesen und möchte mich recht herzlich bei der Autorin bedanken.
Die Geschichte hat mich sehr berührt, denn Abschied nehmen ist einfach nur schwer. Für den der geht und für den der zurück bleibt. Hier erzählt Annika ihre Geschichte vom Gehen und zurück lassen. Gefühlvoll und mit dem nötigen Galgenhumor macht sie einen Schritt nach dem anderen. 
Jeder, der schon einmal jemanden verloren hat, weiß wie schwer es ist, los zulassen. Diese Kurzgeschichte kann einem helfen, über schwere Stunden hinweg zukommen. Denn so stelle ich mir das Paradies, den Garten Eden oder den Himmel vor.


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