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Samstag, 9. Juli 2016

(Rezi) Wiegner, Anne - Eine für alle, alle für eine

Verletzt, enttäuscht und zu tiefst gekränkt versucht Johanna ihr Leben wieder unter Kontrolle zu bringen. Paul, ihre Jugendliebe - der Mann, der ihr ewige Liebe geschworen hat, hat sie verraten und betrogen. Außerdem gewinnt er auch noch die Bürgermeisterwahl und damit an Ansehen in seinem Ort. 
Noch in der Wahlnacht lernt sie Carmen, eine ihrer Nebenbuhlerinnen kennen. Eine durchzechte Nacht und einen Kater später gesellen sich noch Rita, Melanie, Simone, Michaela und noch ein paar mehr zum Club der Rachegöttinnen.
Ein Plan, um Paul zur Rechenschaft zu ziehen muss her. Das ist allerdings gar nicht so einfach und die Frauen begegnen einander anfangs nicht gerade mit großer Sympathie. 
Aber im Willen einen Weg zu finden, gehen sie eine Gemeinschaft ein, um gemeinsam einen Plan zu schmieden.




Meine Meinung:
Das Buch gilt als Fortsetzung zu "Ich wollte immer nur dich", jedoch muss man die Geschichte nicht gelesen haben, um daran Vergnügen zu finden. Johanna, ihre zwei Mädchen, ihr Exmann und Karen, ihre beste Freundin bilden den Mittelpunkt. Doch im Laufe der Geschichte kommen immer mehr Exgeliebte zum Vorschein. Diese Damen könnten unterschiedlicher nicht sein. Es sind junge, ältere, feminine und burschikose Frauen darunter. Carmen, die Langzeitgeliebte Pauls initiiert das erste Freitagstreffen. Während dieser Abende planen sie, Paul eine Lektion zu erteilen. Sie verbindet die Demütigung, jedoch ist es gar nicht so einfach einen Angriffspunkt zu finden. Er scheint aalglatt zu sein. Aber so viele Frauen geben nicht einfach auf. Sie suchen so lange bis sie das Richtige finden. Damit beginnt eine witzige Reise. Die Autorin schafft es eine lustige Geschichte zu schreiben, die mich wünschen lies, live bei den jeweiligen Racheaktionen dabei zu sein. Hin und wieder ein kleiner Nervenkitzel belebt das normale Leben ungemein. 
Ein Buch über betrogene Frauen, die nicht endlos mit dem Schicksal hadern sondern ihrer Wut angemessen Luft machen und ihrem ehemaligen Geliebten einen Denkzettel verpassen, den er niemals vergessen wird.


Reihenfolge:
Ich wollte immer nur dich
Eine für alle, alle für eine


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