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Montag, 3. Oktober 2016

(Rezension) Donovan, Gerard - Winter in Maine

Nachdem sein Hund Hobbes erschossen wird, bleibt Julius Winsome alleine in seiner Hütte im Wald zurück. Er begräbt seinen geliebten Hund vor seinem zu Hause. 
Der Verlust trifft ihn hart und unvorbereitet. Er macht sich auf die Suche nach dem Schützen. Dieser Trip ist eine Reise in seine Vergangenheit und weist ihm auch den Weg in die Zukunft.




Meine Meinung:

Dieses Buch zu lesen, war wie in einem Kühlschrank zu sitzen. Die Beschreibung der Gegend in Maine ist kalt, weiß und voller Schnee. Die Einsamkeit Julius an diesem Ort ist fast mit den Händen zu greifen. Noch selten war mir beim Lesen eines Buches so innerlich kalt. Die wenigen Momente des Glücks bzw. der Aufmunterung kann man an einer Hand abzählen. 
Die Hauptfigur Julius ist ein Mann, der nur diese Einöde und den Wald kennt. Ein anderes Leben konnte er nicht wählen, denn es war ihm irgendwie vorbestimmt. Er hat sich selbst diese Grenzen auferlegt, niemals hat er über den Tellerrand geschaut und eine andere Wahl getroffen. 
Mich lässt dieses Buch richtig gehend traurig und leer zurück.


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