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Samstag, 5. November 2016

(Rezension) Fitzek, Sebastian - Das Paket

Emma sitzt zu Hause fest. Sie kann das Haus nicht mehr verlassen, nachdem sie in einem Hotelzimmer mit GHB betäubt, vergewaltigt und anschließend an einer Bushaltestelle ausgesetzt wurde. Seither hat sich ihr Leben komplett verändert. Ihren Beruf als Psychiaterin kann sie nicht mehr ausüben. Alle Einkäufe erledigt sie online und ihr Mann Philipp, der als Fallanalytiker bei der Polizei arbeitet, hält zu ihr. 
Als Emmas Briefträger Salim bei ihr ein Paket für einen ihr unbekannten Nachbarn abgibt, ahnt sie instinktiv, dass sie damit das wahrhaft Böse in ihr Haus lässt.







Meine Meinung:
Bereits am Anfang hatte ich einen Gedankenblitz, der so schnell verschwand, wie er aufgetaucht ist. 
Sebastian Fitzek lässt ganz viele Fäden herumliegen in seiner Geschichte, die wir Leser natürlich gerne aufnehmen und versuchen zu verknüpfen. Doch die verschieden färbigen losen Enden passen irgendwie nie wirklich zusammen. 
Doch der Autor lässt uns auch einen Weg folgen, dann kommt eine Abkürzung, eine uneinsehbare 180 Grad Kurve und am Ende erkennt man, dass man wieder am Anfang steht. Da kam der Gedanke wieder zurück und ich war mir sicher, dass ich ich recht hatte mit meiner Vermutung, denn es war doch alles sonnenklar. Unglaublich aber wahr, ich habe mich geirrt. 
Emma und ihr Mann Philipp hätte ich gerne noch länger beobachtet. Ihre Beziehung blieb mir ein wenig zu sehr im Dunkeln. Das ist aber wahrscheinlich auch Geschmacksache.
Allen zukünftigen Lesern wünsche ich viel Spaß beim Lesen und vor allem auch beim Mitraten.


1 Kommentar :

  1. Hallo Marie,

    von mir hat "Das Paket" auch die volle Punktzahl bekommen. So kann Herr Fitzek weitermachen!

    Liebe Grüße aus dem Burgenland von
    Sabine

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