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Sonntag, 2. April 2017

(Rezension) Fitzek, Sebastian - AchtNacht



Eigentlich glaubte niemand, dass der 8.8. tatsächlich ein besonderes Datum sein würde, aber dann begann die Jagd auf die Person, die gezogen wurde. Auf alle technischen Tricks wird zurück gegriffen, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Ohne Skrupel suchen die Menschen und überschreiten dabei alle Grenzen, egal ob gesetzliche oder moralische.




Wie hat es mir gefallen?


Ich mag die Geschichten des Autors eigentlich sehr gerne. Ich liebe seine Wendungen, seine falschen Fährten und die Lösungen dazu. 
So hat mich diese Thema sofort gepackt, den Film "The Purge" kenne ich nicht (da ich keine Horrorfilme mag) und deshalb erwartete ich ein paar spannende Stunden.
Die Grundgeschichte an sich fand ich äußerst ansprechend. Allein die Vorstellung, dass es an einem Tag im Jahr möglich wäre, jemanden nicht nur straffrei zu töten sondern dafür auch noch Geld zu erhalten, gruselt mich zutiefst. Doch das Leben, wie es heute stattfindet, überrascht mich jeden Tag aufs neue.
Für mich war dieser Roman nun denn auch zu realistisch. All die technischen Spielereien, die genutzt werden und auch der totale moralische Verfall haben mich entsetzt. Dieses Mal ist die Geschichte auch sehr verworren und konstruiert. Ich musste hin und wieder zurück blättern, um mich zu vergewissern, dass ich auch alles richtig erfasst habe. Damit war für mich der Lesespass leider getrübt.
Was mir allerdings immer gut an Fitzeks Büchern gefällt, ist die Tatsache, dass der Leser bekannte Figuren wieder trifft. 
Er bleibt aber dennoch einer meiner Lieblingskrimiautoren.


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