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Freitag, 26. Mai 2017

(Rezension) Bold, Emily - Wenn Liebe Cowboystiefel trägt



Nach ihrer Krebserkrankung verliert Avery Davis ihren Job in Seattle. Deshalb zieht sie sich in ihre Heimatstadt zurück, um zu entscheiden, wie sie ihr Leben neu ausrichtet. Von Männern lässt sie die Finger, denn ihr Freund hat sie abserviert, als sie ihn dringend brauchte. Sie kehrt enttäuscht nach Littletree zurück. 
Hier möchte sie heilen, ihr Selbstbewusstsein aufbauen und sich wieder wohl in ihrer Haut fühlen. Langsam lebt sie sich ein und dann steht plötzlich Mason King wieder vor ihr. Ihre Jugendliebe lässt heute noch ihr Herz schneller schlagen. Nur kann sie nicht über ihren Schatten springen, denn seine berufliche Karriere als Rodeo-Reiter geht einher mit dem Risiko sich schwer zu verletzen oder gar zu sterben. Damit kann sich Avery nicht anfreunden, denn sie hat erkannt, dass das Leben zu kostbar ist, um es ihrer Meinung nach so zu verschwenden.



Wie hat es mir gefallen?


Ich habe das ungekürzte Hörbuch herunter geladen.
Ich bin ein Fan der Autorin. Neben ihrer Ana&Marc Serie, die ich zum Niederbrechen finde, schreibt sie auch sehr gefühlvolle Geschichten.

Dieses Mal verschlägt es uns in ein kleines Nest und begleiten Avery Davis. Der Krebs hat sie gezeichnet und ihr Leben natürlich komplett auf den Kopf gestellt. Ihre Entscheidung, sich zu ihren Eltern zurück zu ziehen, kann ich völlig nachvollziehen. Sie verliert ihren Job, ihr Freund verlässt sie und sie muss erst lernen sich wieder zu akzeptieren. Ihre Haare wachsen nur sehr zaghaft nach und damit hat sie sehr zu kämpfen. 
Mason King, seines Zeichens großer Rodeo-Star und Herzensbrecher, dem die Sprache weg bleibt, als er Avery zufällig wieder begegnet. 
Die Rückblicke in ihrer beider Vergangenheit ergänzen die Geschichte und erklären auch so einiges. Avery und Mason lernen sich neu kennen, denn schließlich sind sie nun erwachsen, haben sich verändert, sich entwickelt. Diese Aspekte haben mir sehr gut gefallen. 
Die Liebesgeschichte wird ergänzt, durch die Schilderungen des Kleinstadtlebens. Das Cafe, welches Averys Mum betreibt, die Stadtfeste und liebenswerten Figuren zeichnen ein schönes Bild. Deshalb lese ich die Bücher von Emily Bold so gerne. Nur eines hat mich ein wenig gestört, nämlich, dass Mason sofort "grinste". 


Gelesen wurde das Buch von Svantje Wascher. Ich greife nicht so oft zu Hörbüchern und habe somit nicht so viele Vergleichtsmöglichkeiten. Ich mochte ihre Stimme, gerade die richtige Stimmlage, guter Sprachrhythmus, um den Hörer zu fesseln und nicht zu langweilen oder gar einzuschläfern.



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