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Samstag, 6. Mai 2017

(Rezension) Yoon, Nicola - Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt



Madeline leidet an einer Immunerkrankung und muss ständig hinter dicken Fenstern leben. Ihre Luft wird gefiltert, Besucher müssen entkontaminiert werden und deshalb hat sie nur ihre Mutter und ihre Pflegerin Clara als Ansprechpartner. Unterricht erhält sie über den Computer und das Internet, jeder Tag ähnelt dem vergangenen.
Erst als im Nachbarhaus eine neue Familie einzieht, kommt in ihr Leben ein wenig Abwechslung. Vor allem der Sohn weckt ihre Neugier. Als Clara es ermöglicht, dass Olly und Maddy sich unerlaubter Weise treffen, erkennt Madeline, wie einsam ihr Leben tatsächlich ist.




Wie hat es mir gefallen?


Lange lag dieses Buch auf meinem SuB und nun wollte ich es unbedingt noch lesen, bevor der Film ins Kino kommt. Denn bekanntlich sind die Verfilmungen nicht so gut wie das Buch. 

Die Geschichte war berührend und sehr gut geschrieben. Ich fand vor allem die unterschiedlich langen Kapitel unterhaltsam, die Zeichnungen, Tabellen und Definitionen ergänzen das Buch auf unglaublich schöne Weise. 
Maddy erzählt ihre Geschichte mit viel Witz und Humor. Denn trotz ihrer Krankheit und Abgeschiedenheit versucht sie aus ihrem Leben das Beste zu machen. 
Olly war mir zwar total sympathisch, war allerdings manchmal ein wenig schwer zu fassen. Sein Leben erweißt sich auch als schwierig. Da hätte ich mir ehrlich gesagt, gewünscht, dass er nicht nur reagiert sondern agiert. Als Freund für Maddy war er aber perfekt.
Die Story ist schwungvoll erzählt. Macht ein paar Wendungen und besticht vor allem durch Maddys gefestigte Persönlichkeit und ihre liebevolle Art sich auszudrücken und über ihr Leben zu berichten.


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