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Samstag, 19. August 2017

(Rezension) Lindberg, Karin - Die Prescott Sisters #5 Der Bodyguard


Ashley möchte mit dem Verschwinden ihrer Mutter vor über 20 Jahren endlich abschließen, deshalb informiert sie ihren Vater, dass sie nach England fliegen möchte, um dort Abschied zu nehmen.
Erst nach langen Diskussionen ist ihr Vater bereits sie gehen zu lassen, stellt ihr aber einen Bodyguard zur Seite. Chase Rushton ist erfahren, hat schon fürs FBI gearbeitet und hat sich entschieden nur mehr im privaten Personenschutz tätig zu sein. Der gutaussehende Mann erweckt natürlich sofort Ashleys Aufmerksamkeit, aber der lässt sie eiskalt abblitzen, indem er ihr seine Regel erklärt: Keine Vögeleien mit Klientinnen!!
In England angekommen, begeben sich die zwei auf die Spuren der Familie Prescott und ziehen kurzfristig in den alten Landsitz. Da dieses in den letzten Jahrzehnten nicht genutzt wurde, ist es ziemlich verfallen und nur mehr notdürftig versorgt. Doch die Umgebung sorgt dafür, dass Ashley sich an gewisse Einzelheiten erinnert, die ihr Hoffnung auf neue Informationen machen. Die Suche scheint ihrem Ende zuzugehen und auch Chase überlegt, wie es weitergehen soll. Denn nachdem er hinter Ashleys Fassade sehen durfte, muss es sich entscheiden, ob er ihr auch einen tieferen Einblick in sein Leben gewähren soll.




Wie hat es mir gefallen?


Mit einem lachenden und einem weinenden Auge habe ich den letzten Teil der Prescott Sisters gelesen. Lachend, weil nun endlich das Geheimnis gelüftet wurde und weinend, weil die Serie nun leider beendet ist. 
Mir gefiel Ashley, sie macht nach außen hin auf ausgeflippt und extrovertiert, aber in ihr drin, ist alles sehr viel ruhiger und vor allem verletzlicher. Diese Seite zeigt sie aber nicht jedem, selbst ihre Schwestern erkennen es nicht immer. Sie ist sehr geschickt darin, allen etwas vorzuspielen. 
Chase hat allerdings Übung darin, Menschen zu beobachten, ihre Stärken und Schwächen herauszufinden. Er liest Ashley wie ein offenes Buch, im Gegenzug ist er ihr gegenüber sehr professionell. Im richtigen Moment hilft er ihr und steht ihr bei. Es gibt so ein zwei Momente, da war er einfach da, freundlich und ohne Einschränkungen. Damit hat er mich einfach überzeugt.
Neben der Geschichte zwischen Ashley und Chase nimmt natürlich das Verschwinden der Mutter viel Platz ein. Schon in den vorherigen Büchern konnte man erahnen, wie furchtbar diese Zeit war. Wie sehr die Mädchen und nun Frauen, ihre Mama vermisst haben. Das muss auch entsetzlich sein, nicht genau zu wissen, was passiert ist. Deshalb kann ich gut verstehen, dass sich Ashley aufmacht. Eigentlich konnte die gesamt Familie Prescott niemals richtig damit abschließen und das Geschehen verarbeiten. Ich kann allen Lesern versichern, hier gibt es einen passenden Abschluss.

Zu guter Letzt muss ich nur erwähnen, dass ich die Autorin weiterhin verfolgen werde. Sie hat mit den Prescott Schwestern eine schöne Reihe geschaffen, die sich leicht lesen lässt. Mit „Der Meisterdieb“ und „Der Amerikaner“ hat sie mich total begeistert.


Reihenfolge:
#5 Der Bodyguard


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