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Samstag, 12. August 2017

(Rezension) Lindberg, Karin - Prescott Sisters #4 Der Amerikaner



Tessa Prescotts Leben ist voll durchgeplant und organisiert. Schließlich muss sie sich als Model an die Zeitpläne ihrer Auftraggeber halten. Als ihr Papa sie bittet, ihn in die USA zu begleiten, um ein paar neue Pferde zu begutachten, plant sie ein wenig um. Sie freut sich auf die kurze Auszeit und das Treffen mit ihrem Vater.

Ihr Papa kann sich jedoch auf Grund eines Zwischenfalls in Shanghai nicht loseisen und so bleibt Tessa nichts anderes übrig, als sich alleine nach Kansas aufzumachen.

Ihr Gastgeber holt sie vom Flughafen sogar mit dem Helikopter ab. Dort angekommen wird sie sehr herzlich empfangen. Nur Derek, der Sohn des Hauses zeigt ihr die kalte Schulter. Aber so schnell lässt sich Tessa nicht ins Boxhorn jagen, denn sie ist zwar ein gefragtes Model, aber kein hirnloses Püppchen, das sich vor dem gutaussehenden Cowboy keine Blöße geben will. Seine freundliche Seite zeigt er nur seinem Sohn Tyler, den er alleine aufzieht, denn die Mutter des Jungen hat ihn einfach kurz nach dessen Geburt sitzen gelassen.


Ein Unfall und ein Blizzard fesseln die zwei alleine an die Ranch. Zeit, um sich besser kennen zu lernen.



Wie hat es mir gefallen?


Teil 4 von 5 rund um die Prescott Schwestern dreht sich um Tessa und ihre Reise in die USA. Tessa ist Model und sehr gefragt. Sie weiß sich zu inszenieren, nutzt die Sozialen Medien zu ihrem Vorteil und ist somit recht präsent. Sie wirkt nach außen sehr professionell doch als Mensch, zieht sie es vor sich locker zu kleiden, Spaß zu haben. Ich mochte sie von Beginn an total gerne. Die Schwestern sind alle so unterschiedlich, aber bei Tessa fühlte ich mich von Anfang an sehr wohl. So auch hier, als sie den Ausritt macht und einfach sie selbst sein kann. Sie entdeckt, dass sie dieses „einfache“ Leben vermisst. Sie genießt die Einsamkeit und auch die neuen Menschen, die sich als Familie ein Imperium erarbeitet haben. 

Derek lebt für die Farm und für seinen Sohn Tyler. Um ihn dreht sich alles, bei ihm kann er liebevoll und herzlich sein. Die Mutter von Tyler hat ihn einfach sitzen gelassen, um ein glamouröses Leben in L.A. zu leben. Diese Erfahrung hat ihn unzugänglich und recht griesgrämig gemacht. 

Die restliche Familie Hawkins war sehr nett und sympathisch. Die Szenen im Haus, die gemeinsamen Mahlzeiten und die Arbeit sind toll beschrieben. 

Die Anziehung zwischen Tessa und Derek ist sofort zu spüren. Wobei beide dieser eigentlich nicht nachgeben wollen. Sie streiten und keifen sich an ohne Rücksicht auf Verluste. Sehr amüsant zu verfolgen und zu lesen. 

Da die Geschichte abseits von Shanghai spielt, erfährt man nicht sehr viel von der Seitengeschichte. Mich hat das nicht gestört, denn die zwei Hauptfiguren haben mich beschäftigt und sehr gut unterhalten.


Reihenfolge:
#4 Der Amerikaner
#5 Der Bodyguard


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