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Sonntag, 6. August 2017

(Rezension) Nuala, Ellwood - My Sister's Bones



Kate stellt sich als Kriegsreporterin jeder Gefahr. Sie berichtet hautnah von den Kriegsschauplätzen der Welt. Schon lange war sie nicht mehr in Herne Bay, welches sie fluchtartig verlassen hat. Ihre Mutter stirbt, als sie gerade in Aleppo ist. Nun muss sie zurück, um die Angelegenheiten zu regeln.

Sie trifft dort auf Paul, den Mann ihrer Schwester Sally. Er steht ihr zur Seite, als sie glaubt, ihren Verstand zu verlieren. Sie sieht häufiger einen kleinen Jungen, der verzweifelt scheint und ihre Hilfe braucht. Jedoch schafft sie es nicht, seiner Habhaft zu werden. Ihre Kräfte schwinden, aber ihr Gewissen lässt sie nicht mehr zu Ruhe kommen.




Wie hat es mir gefallen?


Gemeinsam mit einer Freundin habe ich dieses Buch gelesen. Da sie die Abendschule besucht und nächstes Jahr in Englisch maturieren muss, wollte sie ein bisschen üben. So sind wir Ende Juni gemeinsam in eine unserer Lieblingsbuchhandlungen gegangen und uns für „My Sister’s Bones“ entschieden. Hauptsächlich deshalb, weil es von diesem Buch zwei Exemplare vorrätig gab. Auch so kann man sich entscheiden. 

Im Mittelpunkt steht Kate, die nach einem sehr traumatischen Erlebnis zurück in ihre Heimatstadt muss, um die Angelegenheit ihrer verstorbenen Mutter zu regeln. Als Journalistin, die aus diversen Kriegsgebieten berichtet, hat sie Dinge gesehen und erlebt, die sie geprägt und traumatisiert haben. In Herney Bay erwartet sie nur mehr ihr Schwester Sally, die starke Alkoholikerin ist. Ihre Nicht Hannah hat die Familie verlassen, um ihr eigenes Leben zu führen. Ihr Schwager Paul hilft ihr und unterstützt sie so gut wie möglich. Doch Kate kann ihre letzten Erlebnisse in Syrien nicht so einfach hinter sich lassen. Ihre Nächte sind kurz und voller Albträume. Ihre Erinnerungen an ihre Kindheit, ihren gewalttätigen Vater vermischen sich mit ihrem aktuellen Trauma. 
Die Geschichte dreht sich um Kate und immer wieder blitzen Kindheitserinnerungen auf. Oft jedoch fehlen mir dabei die Emotionen. Vielleicht ist dies allerdings auch gewollt, denn Kate versucht ihre Erlebnisse zu beschreiben, ohne zu viele Gefühle zu offenbaren.

Es gibt ein paar sehr unerwartete Wendungen in dieser Geschichte, die sie sehr spannend und auch verwirrend machen. Lange konnte ich nicht hinter all die Geheimnisse sehen. 

Ob das Buch ins Deutsche übersetzt wird, kann ich im Moment nicht sagen. Auch nach genauer Recherche habe ich keine Hinweise darauf gefunden. Aber die Sprache ist nicht so kompliziert und die Geschichte lässt sie leicht lesen ohne ständig ein Wörterbuch zur Hand zu haben.


1 Kommentar :

  1. Hey Marie,
    danke für deinen Kommentar. :) Auf deinem Blog hätte ich die Rezi nie gefunden, aber dann kann ich sie noch in meinem Beitrag verlinken. <3

    Ich freue mich sehr, dass dir das Buch auch so gut gefallen hat.

    Ich wünsche dir einen wunderschönen Abend

    Ganz lieben Gruß
    Steffi

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