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Mittwoch, 2. August 2017

(Rezension) Vellguth, J. - Das Päckchen



Emmas Welt bricht zusammen, als sie aus dem Urlaub kommt und feststellen muss, dass ihr geliebter Arbeitsplatz in der Kinderbücherei unter Wasser steht. Sie wird in eine andere Abteilung versetzt und fristet ihr Dasein nun in einem Keller.

Nur ihr Online Buch Blog muntert sie noch auf und als die Idee geboren wird, eine Spendenaktion für die Kinderbücherei ins Leben zu rufen, bekommt sie unerwartete Unterstützung. Ein anonymer Fan ihres Blog schickt ihr ein geheimnisvolles Päckchen, mit jeder Menge kleinerer Pakete darin. Jede Woche soll sie eines live öffnen und den Inhalt an eine Spenderin oder einen Spender verlosen. 

Der geheimnisvolle Fremde meldet sich auch bei Emma, zeigt aber während ihrer Videotalks niemals sein Gesicht. Emma fragt sich natürlich warum, er unbedingt weiterhin unerkannt bleiben möchte. Ihr gefallen die Unterhaltungen mit Lukas ungemein, so versucht sie ihn zu überzeugen, dass selbst eine Narbe oder ähnliches sie nicht abschrecken könnte.




Wie hat es mir gefallen?


Das Buch hat mich der der LLC 2017 in Berlin gefunden. Völlig zufällig ist es mir ins Auge gesprungen und als ich auch noch mit der Autorin gesprochen habe, musste ich es natürlich haben und jetzt im Sommer war genau der richtige Zeitpunkt, um es zu lesen. 

Beim Bloggertreffen waren fast alle Autorinnen anwesend und so auch Jacky Vellguth. Irgendwie sind wir am selben Tisch gelandet und haben uns sehr gut unterhalten. Sie ist eine wirklich sehr, sehr Nette. 


Aber zurück zur Geschichte! Emma ist zuckersüß. Es fällt überhaupt nicht schwer, sie gleich ins Herz zu schließen. Denn sie liebt Bücher, betreibt einen Blog – was soll man an so einer Frau nicht mögen. Im Laufe der Geschichte wollte ich schon in ihre Rolle schlüpfen. Zwar ist ihr Leben nicht annähernd so verlaufen, wie geplant, aber sie macht das Beste daraus. Als sich ihr Blog mit Hilfe des edlen Spenders Lukas weiter entwickelt, wächst sie mit der Herausforderung, springt über ihren Schatten und trifft mutige Entscheidungen. 

Lukas ist ja schon fast zu schön, um wahr zu sein. Er hat die Seele eines Dichters. Mehr möchte ich über ihn nicht preisgeben, denn ihr sollt euch selbst ein Bild von ihm machen. 

Die Handlung baut sich langsam auf. Wir treffen Emma in einem ganz furchtbaren Augenblick und begleiten sie auf ihrem Weg, ihr Ziel zu erreichen. Die Autorin schreibt sehr gefühlvoll und was mich besonders beeindruckt hat, sind ihre Vergleiche von Gefühlen mit Farben. Auf Seite 230 ist so ein Satz „Eitrig gelbe Schuldgefühle sickerten aus dem Schnitt in ihrem Herzen und sammelten sich in ihrer Magengrube.“ 

Ich weiß jetzt schon, dass dieses Buch nicht das einzige von J. Vellguth gewesen sein wird. Bereits am Ende gibt es den Klappentext zu einem weiteren, das ich mir auf jeden Fall bald holen möchte.


Weitere Leserstimmen:




1 Kommentar :

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