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Samstag, 16. September 2017

(Rezension) Barreau, Nicolas - Paris ist immer eine gute Idee



In einer kleinen Seitenstraße in Saint Germain in Paris findet sich der Postkartenladen von Rosalie Laurent. Sie liebt ihr Geschäft, aber manchmal träumt sie von der großen Liebe und dem großen künstlerischen Erfolg. 
Der Tag, an dem der Kinderbuchautor Max Marchais in ihr Geschäft stolpert, soll vieles in ihrem Leben ändern. Nach langen Jahren ohne Veröffentlichung bittet er Rosalie seine neue Geschichte „Der Blaue Tiger“ zu illustrieren. Das Buch wird ein voller Erfolg und sie stellt dieses natürlich voller Stolz in ihr Schaufenster. Aber das hat schwere Konsequenzen, denn ein junger Mann stürmt zornig in ihren Laden und beschuldigt sie, seine Geschichte gestohlen zu haben. Zuerst hält Rosalie den Mann namens Robert Sherman für völlig durch geknallt und verrückt, als er jedoch genau zu erzählen beginnt, warum er glaubt, dass „Der Blaue Tiger“ ihm gehört, kommen ihr Zweifel. Gemeinsam folgen sie den Spuren und entdecken eine komplett neue Vergangenheit.

Nicolas Barreau - Paris ist immer eine gute Idee

Wie hat es mir gefallen?


Dies war mein erstes Buch von Nicolas Barreau. Da ich schon einige begeisterte Rezensionen zu seinen Büchern gelesen habe, musste ich mich selbst überzeugen. Mit „Paris ist immer eine gute Idee“ konnte ich meiner Leidenschaft für die Stadt der Liebe wieder einmal nachgehen.
Eine Geschichte, wie ein Spaziergang durch einen der vielen Parks von Paris. Voller Vogelgezwitscher, Sonnenschein, Regengüssen und leichten Gesprächen zwischen Liebenden. 
Das Viertel Saint Germain bekannt für seine Cafés und Restaurants, seinen Straßen und Boulevards. Genau hier findet sich das Postkartengeschäft Luna Luna von Rosalie. Sie hat es zu einer gewissen Bekanntheit gebracht, da sie wundervolle persönlich gestaltete Karten herstellt. Sie gehört zu Paris und zu Saint Germain. Sie ist herzlich, voller Humor und Träume. Sie schafft es spielend leicht Freundschaften zu schließen, kann aber auch kratzbürstig sein. Sie wirkt so echt und natürlich, dass man sie einfach ins Herz schließen muss. 
Robert ist Amerikaner und ist nach Paris gekommen, um über seine Zukunft nachzudenken. Dass er gerade dort auf eine junge Frau trifft, die seine Geschichte vom blauen Tiger gestohlen hat, damit hat er nicht gerechnet. Er ist es gewohnt, dass immer alles so läuft, wie er es möchte, aber Rosalie bietet ihm ständig die Stirn. 
Max Marchais ist nicht mehr ganz so jung und ruht sich auf seine Lorbeeren aus. Doch sein Verleger überredet ihn noch eine weitere Geschichte zu veröffentlichen. „Der Blaue Tiger“ und vor allem Rosalie zeigen ihm, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. 
Diese drei Figuren erzählen abwechselnd aus ihrer Perspektive, was passiert. Lassen uns an ihren Gefühlen, ihrer Vergangenheit und ihren Träumen teil haben. Verknüpft mit dem tollen Schauplatz Paris ergibt sich eine wundervolle lockere Geschichte, die sich leicht lesen lässt und einem ein gutes Gefühl vermittelt.


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