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Freitag, 8. Dezember 2017

(Rezension) Hutchison, Dot - Garten der Schmetterlinge (The Collector Trilogie #1)



Maya sitzt mit Verbrennungen an den Händen und anderen kleineren Verletzungen in einem Vernehmungsraum gemeinsam mit den Agenten Victor Hanoverian und Brandon Eddison.

Schicht für Schicht wird die ungeheuerliche Geschichte hinter dem Garten und seinen Bewohnern enthüllt. Die junge Frau erscheint distanziert und sehr gefasst. Somit gerät sie ins Zentrum der Ermittlungen, denn was sie zu erzählen hat, klingt so unwahrscheinlich, dass ihr kaum einer glauben mag.

Denn die Rücken aller jungen Frauen, die gerettet wurden, zieren riesige tätowierte Schmetterlingsflügel. Somit wurde ein Garten voller menschlicher Schmetterlinge gefunden.


"Garten der Schmetterling" von Dot Hutchison


Verlag: Edition M
Seitenanzahl: 348 Seiten
Erscheinungsdatum: September 2016
Originaltitel: The Butterfly Garden

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Top Ten Thursday #91








gefunden bei Weltenwanderer









"Zeige deine 10 liebsten Bücher für die Weihnachtszeit"


Ausnahmsweise kann ich euch heute keine Liste bieten. Ich habe keine besonderen Bücher für die Weihnachtszeit. Ich mag diese Zeit sehr gerne und ich versuche in meinem Leben das Tempo herauszunehmen. 

Es gibt ein paar Geschichten, die ich gerne mag, aber nicht immer rund um Weihnachten lese.

Ich habe nur ein Sache, die jedes Jahr Platz findet. Ich liebe die Geschichten von Karl Heinrich Waggerl. Egal ob ich selbst lese oder mir vorlesen lasse. Vor allem eine hat es mir besonders angetan:

"Worüber das Christkind lächeln musste"




Hier gelesen von Michael Schanze, der mich seit meiner Kindheit begleitet. Ich höre ihm unwahrscheinlich gerne zu.

Hier noch der Text dazu:

Als Josef mit Maria von Nazareth her unterwegs war, um in Bethlehem anzugeben, dass er von David abstamme - was die Obrigkeit so gut wie unsereins  hätte wissen können, weil es ja längst geschrieben  stand -, um jene Zeit also kam der Engel Gabriel, heimlich noch einmal vom Himmel herab, um im Stalle nach dem Rechten zu sehen. 

Es war ja sogar für einen Erzengel in seiner Erleuchtung  schwer zu begreifen, warum es nun der  allererbärmlichste Stall sein musste, in dem der  Herr zur Welt kommen sollte, und seine Wiege  nichts weiter als eine Futterkrippe. Aber Gabriel wollte wenigstens noch den Winden gebieten, dass sie nicht so grob durch die Ritzen pfiffen, und die Wolken am Himmel sollten nicht gleich wieder in Rührung zerfließen und das Kind mit ihren Tränen überschütten, und was das Licht in der Laterne  betraf, so musste man ihm noch einmal einschärfen, nur bescheiden zu leuchten und nicht etwa zu  blenden und zu glänzen wie der Weihnachtsstern. 

Der Erzengel stöberte auch alles kleine Getier  aus dem Stall, die Ameisen und Spinnen und Mäuse,  es war nicht auszudenken, was geschehen konnte, wenn sich die Mutter Maria vielleicht vorzeitig  über eine Maus entsetzte! Nur Esel und Ochs durften bleiben. Der Esel, weil man ihn später ohnehin für die Flucht nach Ägypten brauchte, und der Ochs, weil er so riesengroß und so faul  war, dass ihn alle Heerscharen des Himmels nicht  hätten von der Stelle bringen können. 

Zuletzt verteilte Gabriel noch eine Schar Engelchen  im Stall herum auf den Dachsparren, es waren solche von der kleinen Art, die  fast nur aus Kopf und Flügeln bestehen. Sie sollten ja auch bloß still sitzen  und Acht haben und sogleich  Bescheid geben, wenn dem Kinde  in seiner nackten Armut etwas Böses  drohte. Noch ein Blick in die  Runde, dann hob der Mächtige seine  Schwingen und rauschte davon.   

Gut so. Aber nicht ganz gut, denn es saß noch ein Floh auf dem Boden der Krippe in der Streu und schlief. Dieses winzige Scheusal war dem Engel  Gabriel entgangen, versteht sich, wann hatte auch ein Erzengel je mit Flöhen zu tun! 
Als nun das Wunder geschehen war, und das  Kind lag leibhaftig auf dem Stroh, so voller Liebreiz und so rührend arm, da hielten es die Engel unterm Dach nicht mehr aus vor Entzücken, sie umschwirrten die Krippe wie ein Flug Tauben. Etliche fächelten dem Knaben balsamierte Düfte zu, und die anderen zupften und zogen das Stroh zurecht, damit ihn ja kein Hälmchen drücken oder zwicken möchte. Bei diesem Geraschel erwachte aber der Floh in der Streu. 

Es wurde ihm gleich himmelangst, weil er dachte,  es sei jemand hinter ihm her, wie gewöhnlich. Er fuhr in der Krippe herum und versuchte alle seine Künste, und schließlich, in der äußersten Not, schlüpfte er dem göttlichen Kinde ins Ohr. 

"Vergib mir!", flüsterte der Floh atemlos, "aber ich kann nicht anders, sie bringen mich um, wenn sie mich erwischen. Ich verschwinde gleich wieder, göttliche Gnaden, lass mich nur sehen, wie!" Er äugte also umher und hatte auch gleich einen Plan. "Höre zu", sagte er, "wenn ich alle Kraft zusammennehme  und wenn du still hältst, dann  könnte ich vielleicht die Glatze des heiligen Josef  erreichen, und von dort weg kriege ich das Fensterkreuz  und die Tür" ... 

"Spring nur", sagte das Jesuskind unhörbar, "ich halte still!" Und da sprang der Floh. Aber es ließ sich nicht vermeiden, dass er das  Kind ein wenig kitzelte, als er sich zurechtrückte und die Beine unter den  Bauch zog.

In diesem Augenblick rüttelte die Mutter Gottes ihren Gemahl aus dem Schlaf. "Ach, sieh doch!" sagte Maria selig, "er lächelt schon!" 

Mittwoch, 6. Dezember 2017

(Rezension) Amelie, Nora - Die Schneemänner Teil 7 - 9 Staffel 3



Das Zusammenleben von Louisa, Jacob und Paul nimmt langsam aber sicher Formen an. Alle drei gewöhnen sich an den Gedanken, ihre Beziehung auf das nächste Level zu bringen.

Vorerst ist ein gemeinsamer Urlaub in Irland geplant. Louisa gibt den Termin vor, da sie nicht so einfach das Veröffentlichungsdatum ihres neuen Romans verlegen kann oder besser will. Die zwei Männer finden einen geeigneten Zeitpunkt, der sich für alle drei gut eignet. Alle sollen sich erholen können und Abstand vor ihrem täglichen Trott bekommen. 

Die zwei Wochen könnten sich auch als Bewährungsprobe herausstellen. Wie lebt es sich als Triade in der Öffentlichkeit? Wie reagieren Menschen, die sie zwar nicht kennen, aber dennoch bemerken, dass sie zusammen sind? 

Der größten Herausforderung müssen sich Louisa, Jacob und Paul jedoch erst stellen. Louisas und Jacobs Eltern. Kinder möchten immer die Unterstützung ihrer Eltern. Wie könnte diese Beziehung bestehen, wenn die wichtigsten Menschen in ihrem Leben, nicht mit dem Lebensstil einverstanden sind?


"Die Schneemänner Teil 7 - 9" von Nora Amelie


Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Seitenanzahl: 384 Seiten
Erscheinungsdatum: April 2017

Dienstag, 5. Dezember 2017

(Rezension) Lewis, Gill - Ein Zuhause für immer



Scarlet ist 12 Jahre alt und lebt gemeinsam mit ihrem Bruder Red bei ihrer Mutter in einer Wohnung. Sie kümmert sich nicht nur um Red, der ein außergewöhnlicher Junge ist, sondern auch um den Haushalt, die Mutter und geht in die Schule mit erstaunlich großem Erfolg. Sie räumt auf, hält auch ihr Zimmer in Ordnung. Nur wenn sie die Sozialhelferin ankündigt, erweckt sie den Anschein einer normalen 12jährigen. Sie opfert alles, um die kleine Familie zusammenzuhalten.

Als eines Tages in der Wohnung ein Brand ausbricht, werden die drei getrennt. Scarlet kommt in eine Pflegefamilie und lernt ein komplett neues Leben kennen. So sehr sie es geniest in geordneten Verhältnissen zu leben, so sehr vermisst sie ihren Bruder Red. Niemand sagt ihr, wo er sich aufhält und so setzt sie alles in Bewegung, um ihn zu finden.


"Ein Zuhause für immer" von Gill Lewis

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Seitenanzahl: 224 Seite
Erscheinungsdatum: August 2017

Gemeinsam Lesen #123






gefunden bei Schlunzen-Bücher







1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


Ich haben letztens "Für jede Lösung ein Problem" aus meinem SuB befreit. Es ist mein erstes Buch von Kerstin Gier.

Ich bin auf Seite 123 von 310 und bisher gefällt es mir gut. Ich finde es witzig und bin schon gespannt, wie sich die Geschichte weiter entwickelt.


"Für jede Lösung ein Problem" von Kerstin Gier

Klappentext:
Gerri schreibt Abschiedsbriefe an alle, die sie kennt, und sie geht nicht gerade zimperlich mit der Wahrheit um. Nur dummerweise klappt es dann nicht mit den Schlaftabletten und dem Wodka - und Gerris Leben wird von einem Tag auf den anderen so richtig spannend. Denn es ist nicht einfach, mit seinen Mitmenschen klarzukommen, wenn sie wissen, was man wirklich von ihnen hält!

Montag, 4. Dezember 2017

Montagsfrage #114





gefunden bei Buchfresserchen



Hast du eine Lieblingsbuchhandlung? Was gefällt dir daran besonders gut?


Was für eine schöne Frage ...


Innsbruck by Night


Der Buchdealer meiner Wahl ist meist die Tyrolia. Die Buchhandlung gibt es schon ewig und liegt einfach so genial in der Fußgängerzone von Innsbruck.

Ich mag es einfach dort herum zu gehen. Meist entdecke ich natürlich auch passende Bücher für mich. 

Es gibt noch ein zweites Geschäft nämlich die Wagnersche. Seit Anfang Dezember arbeitet dort eine Bekannte von mir, die sich in meinen Lieblingsgenres (außer Fantasy) gut auskennt. Da wird dann unendlich gequatscht und getratscht. So stelle ich mir einen gemütlichen Einkauf vor.


Sonntag, 3. Dezember 2017

Monatsrücksblick November 2017




Gleich am Anfang möchte ich euch einen wunderschönen Advent wünschen. 

Der Dezember wird unglaublich schnell vergehen und ich bin mir nicht sicher, ob viel zum Lesen komme, aber ich freue mich auf diese Zeit und hoffe, auch ihr werdet ein wenig zur Ruhe kommen. 




Es hat sich schon fast eingespielt, deshalb gibt es nun auch schon ein Video zum Rückblick.






Der November war für mich irgendwie so lange, wie kein anderer Monat in dem Jahr. Aber um dem beruflichen Alltag zu entfliehen, waren die Bücher ein unglaublich guter Weg.

Es gab keinen Flop und ich kann mich beim besten Willen nicht entscheiden, welches ich als mein Monatshighlight bezeichnen soll. Deshalb lasse ich es einfach und stelle euch hier nur noch kurz alle Geschichten vor.

Sarina Bowen mit ihrer True North Trilogie

Sarina Bowen "True North Trilogie"




Sabri Louatah "Die Wilden"