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Freitag, 26. Januar 2018

(Kurzrezension) Gellauer, Karoline - Die Reservefrau



Die erste Liebe vergisst man nie. So geht es auch Bärbel, die sich mit 17 in ihren Biologielehrer Bernd verliebt. Sie treffen sich im Geheimen, denn so eine Liaison darf es natürlich nicht geben. Bernd erfüllt alle Erwartungen eines gefühlvollen Freunds, bis es zum unvermeidlichen Bruch kommt.

Jahrzehnte später treffen sie sich wieder. Beide haben ihr eigenes Leben, sind verheiratet. Eigentlich sollte dieses Wiedersehen keinerlei Auswirkungen auf sie haben, aber Gefühle lassen sich nun mal nicht steuern.


"Die Reservefrau" von Karoline Gellauer

Verlag: Independently published
Seitenzahl: 91 Seiten
Erscheinungsdatum: Oktober 2017


Wie hat es mir gefallen?


Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar. Auf Grund des Klappentexts und der Leseprobe habe ich mich entschieden es anzunehmen. 


Die Autorin setzt an einem ganz und gar ungewöhnlichen Punkt an. Geschichten über die erste Liebe gibt es jede Menge. Hier erfahren wir einiges über die Bärbel und Bernd, als sie sich kennenlernen. Nach der Trennung treffen sie sich nur sporadisch wieder. Erst zu einem Klassentreffen knapp 40 Jahre später ergibt sich die Gelegenheit wieder miteinander zu sprechen. Das ist der Beginn einer echt ungewöhnlichen Geschichte. 

Da es sich hier um eine Kurzgeschichte handelt, möchte ich nicht zu viel verraten. Nur so viel, dass mich vor allem das Ende fast sprachlos zurück gelassen hat. 


Es war sehr interessant mal eine komplett andere Liebesgeschichte zu lesen. Schade fand ich nur, dass sie so kurz war. Es gibt sehr viel Potenzial eine lange Geschichte zu erzählen. Ich hätte sehr gerne viel mehr über Bernd erfahren und auch Bärbel hatte noch einige zu lüftende Geheimnisse.

Über die Autorin:

Karoline Gellauer ist verheiratet und hat zwei Söhne. Schon seit frühester Kindheit hat sie große Interesse an ihren Mitmenschen, deren Probleme und den möglichen Lösungswegen. Deshalb studierte sie Pädagogik und widmet sich in ihren Kurzgeschichten und Büchern bevorzugt diesem Anliegen.


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