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Sonntag, 27. Mai 2018

(Rezension) Patterson, James Ellis, David - Ocean Drive 7



Das „Mörderhaus“ befindet sich am Ocean Drive 7 und wird seinem Ruf in diesem Sommer wieder gerecht. Zwei furchtbar verstümmelte Leichen werden gefunden und auch ein Tatverdächtiger ist schnell ermittelt. Noah Walker wird verhaftet und ihm wird sofort der Prozess gemacht. 

Jenny Murphy, aus Manhattan in die Hamptons gekommen, darf sich in die Ermittlungen nicht einmischen, denn der Fall gilt als abgeschlossen. Obwohl ihr Bauchgefühlt etwas anders sagt und noch eine weitere tote Frau gefunden wird. 

Dieses Haus, welches seit knapp 2 Jahrhunderten blutige Geschichte schreibt, löst bei Jenny ungewöhnliche Reaktionen aus. Es zu betreten bereitet ihr körperliche Schmerzen und Panikattacken. Trotz aller Widerstände stürzt sie sich in die Ermittlungen und bringt alte Geschichten ans Licht, die sich nicht so einfach lösen lassen, sondern noch mehr Fragen aufwerfen, die sie um jeden Preis beantworten will.


"Ocean Drive 7" von James Patterson/David Ellis

Verlag: Goldmann
Seitenanzahl: 384 Seiten
Erscheinungsdatum: November 2017


Wie hat es mir gefallen?


Vor kurzem habe ich „Im Netz der Schuld“ von dem Duo Patterson/Ellis gelesen und wurde angenehm überrascht. Als ich „Ocean Drive 7“ entdeckte, musste ich mich überzeugen, ob die zwei noch weitere interessante und spannende Geschichten schreiben können. 

Da Buch beginnt gleich mit einem Paukenschlag. Ein Blick in die Vergangenheit – ein Amoklauf an einer Schule, zu dem ich anfangs noch überhaupt keine Verbindung erkennen konnte, aber das Autorenduo streut ständig Krümel, denen man als Leser folgt, um herauszufinden, welchen Stellenwert dieses Ereignis hat. 

Jenny Murphy, sollte eigentlich Ermittlerin in der Stadt, die niemals schläft New York sein, doch sie dort fiel sie in Ungnade und sie musste entweder den Dienst quittieren oder sie würde gefeuert werden. Nur ihrem Onkel Lang hat sie es zu verdanken, dass sie überhaupt noch als Polizistin arbeiten darf. In den Hamptons fliest das Leben um einiges langsamer. Selbst als es zu einem Doppelmord kommt, wird Jenny nicht direkt an den Ermittlungen beteiligt. Zu schnell gibt es einen Hauptverdächtigen, um sich noch richtig einzubringen. Ihr Leben dreht sich eigentlich nur um die Arbeit. Sie hat außer ihrem Onkel und ihrer Tante Chloe keine Verwandten mehr. Sie trinkt zu viel und lebt sehr einsam. Ihre perfekt trainierten Instinkte gepaart mit ihrem Dickkopf, bringen sie immer wieder in Schwierigkeiten, denn sie ist überzeugt, dass es neue Hinweise gibt, die niemand berücksichtigt hat. Sie will sich ständig beweisen und manchmal schießt sie übers Ziel hinaus. 

Der Lauf der Geschichte wird hin und wieder durch Rückblicke unterbrochen. Der Mörder schildert seine Verbrechen ohne seine Identität preis zu geben. Dabei verzichten die Autoren auf allzu grausige oder detaillierte Beschreibungen. 

Der Pool an Verdächtigen ist recht überschaubar und dennoch verfolgte ich die ganze Zeit verschiedene Theorien, die ich mal völlig verwarf, um sie anschließend wieder hervorzuholen, um sie anzupassen. Eine gelungene Geschichte, die zum Mitraten einlädt. Damit nehme ich James Patterson/David Ellis auf meine To-Be-Read Liste auf.




Weitere Leserstimmen:


Über den Autor:

James Patterson sagt von sich selbst: „Ich bin schnell. Ich bin ein Ja-Nein-Typ, ich hasse Vielleichts.“ Und er ist tatsächlich so schnell, dass er an mehreren Romanen gleichzeitig arbeitet und pro Jahr mitunter fünf Titel auf Platz 1 der Bestsellerlisten landet. Begonnen hat seine Karriere, als er mit 27 Jahren den „Edgar Allan Poe Award“ für seinen ersten Roman „Die Toten wissen gar nichts“ bekam. Seitdem arbeitet er pausenlos an den Thrillern der „Alex-Cross“-Reihe oder schreibt über Detektiv Lindsay Boxer und den „Women’s Murder Club“. Hinzu kommen weitere Romane sowie Sach- und Kinderbücher. Patterson hat Englische Literatur studiert und war einige Jahre Chef einer Werbeagentur. Heute lebt er mit seiner Familie in Palm Beach City, Florida. (Quelle: Amazon)


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Zur Verfügung gestellt: Goldmann

Ich bedanke mich beim Goldmann Verlag, der mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Dies hat meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst.





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