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Sonntag, 24. Juni 2018

J. Vellguth - ein Interview


"Der letzte Liebesbrief"



Eine weitere kleine Einstimmung auf den 29. Juni 2018 gefällig? Da erscheint J. Vellguths neues Buch "Der letzte Liebesbrief".










Ab wann war dir bewusst, dass du Autorin werden möchtest? Was hat dich dazu bewegt?


Alles hat angefangen, als ich mit etwa 13 ein Buch gelesen habe, das von einem Mädchen geschrieben wurde, die nur ein Jahr älter war als ich. Danach wusste ich: Das will ich auch.

Seit dieser Zeit habe ich immer geschrieben und alles über das Schreiben gelesen, was ich in die Finger bekam. Bevor es zu meiner ersten Veröffentlichung kommen konnte, kamen aber noch ein Abitur, ein Physikstudium und zwei Kinder dazwischen :)


J. Vellguth (zur Verfügung gestellt von der Autorin)


Welches Buch ist dein Herzblut Buch?


Immer das, an dem ich gerade schreibe :)

Ich habe so unglaublich viele Ideen, dass es mir immer schwerfällt, mich für eine neue Geschichte zu entscheiden. Deshalb muss ich für die neue Idee brennen, bevor ich anfangen kann sie aufzuschreiben. Und genau deshalb ist das aktuelle Projekt auch immer das, was mir am meisten gefällt. Das ist wie mit den eigenen Kindern, jede Liebe ist anders, aber deshalb nicht "mehr" oder "weniger".


Wer hatte die Ideen für die Cover Gestaltung?


Das ist ein organischer Prozess. Ich fasse die Geschichte zusammen, mein Covergestalter macht ein paar Vorschläge und darauf bauen wir dann gemeinsam auf. Manchmal habe ich auch eine konkrete Idee, dann erzähle ich meiner Covergestalterin davon und wir sehen, was sich umsetzen lässt.

Warum schreibst du?


Ich möchte mit meinen Geschichten Menschen berühren und sie für ein paar Stunden aus ihrem Alltag entführen. Ich möchte sie glücklich machen, ihnen etwas mitgeben, das auch nach der Geschichte noch in ihrer Realität nachhallt und ihr Leben ein kleines Stückchen besser macht.

Ich will so viele Menschen wie möglich erreichen, ihnen Mut machen und sie dazu motivieren ihren Traum zu leben und glücklich zu werden.

Gab es während des Schreibprozesses Blockaden?


Es gibt bei jeder Geschichte Stolpersteine und Probleme, die gelöst werden wollen, aber das gehört zum Prozess und macht es gerade spannend, weil ich am Anfang selbst nie hundertprozentig wissen kann, wie die Geschichte am Ende tatsächlich aussieht.

Gibt es einen Lieblingsort, an dem du schreibst?


Mein Lieblingsort ist der winzige, weiße Schreibtisch in der Ecke meines Wohnzimmers mit zwei Bildschirmen. Dazu gehört ein Tee oder Cappuccino in meine Hand :)

Ist dein Beruf deine Berufung?


Ja, auf jeden Fall.

Was möchtest du dem Leser mit deinen Geschichten mitteilen?


Es gibt nicht »die eine Botschaft«. Für mich ist jede Geschichte ein Dialog zwischen Autor und Leser. Ich kann nur zeigen, was in mir steckt und der Leser kann mit dem, was ihn selber ausmacht, daraus etwas völlig Neues erschaffen.


Vielen Dank für deine Antworten - näheres zu "Der letzte Liebesbrief" gibt es im Laufe der Woche noch hier zu lesen.







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