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Montag, 11. Juni 2018

(Rezension) Köpke, Tina - 125 Tage Leben



Harper sucht sich ein College weit weg von ihren Eltern aus. Sie braucht dringend Abstand von ihren Eltern, ihren Freunden und ihrer Heimatstadt. Einen Hacken hat die ganze Sache, denn ihre Eltern geben ihr genau 125 Tage, um zu beweisen, dass sie sich völlig auf ihr Studium konzentriert. 

Im Wohnheim teilt sie sich ihr Zimmer mit Grace. Mit der fröhlichen und witzigen jungen Frau freundet sich Harper gleich an. Ihr Nachbar Liam dagegen reizt ihre Nerven vom ersten Zusammentreffen. Sein augenscheinlicher Charme perlt an Harper vorerst ab. 
Doch ihre Wege überschneiden sich zwangsläufig. Vor allem da Grace ein Faible für Jacob Liams Mitbewohner hat. 

Liam eilt der Ruf eines Frauenschwarms voraus. Viele gebrochenen Herzen pflastern seinen Weg. Anfangs hält sich Harper fern von ihm, aber im Laufe der Zeit zeigt Liam neue Seiten, die sie neugierig machen. Sie vermutet hinter der rauen Fassade einen intelligenten und warmherzigen Mann, der ungern persönliche Geheimnisse Preis gibt. In dieser Hinsicht ähneln Harper ihm. Auch sie hält ihre Vergangenheit unter Verschluss.


"125 Tage Leben" von Tina Köpke

Verlag: Romance Edition
Seitenanzahl: 330 Seiten
Erscheinungsdatum: Februar 2018


Wie hat es mir gefallen?


Die Autorin Tina Köpke durfte ich heuer bei der Loveletter Convention bei einem Blind Date kennen lernen. Da erzählte sie auch über diesen Roman. Das klang so interessant, dass ich mir sofort im Buchshop das Buch holte und natürlich gleich signieren lies. 

Das gelungene Cover mit den Bildern im Polaroid Stil passt hervorragend zu dieser Geschichte. 

In diesem Roman spielen Harper und Liam die Hauptrollen. Harper flieht aus ihrem Elternhaus und zieht sich völligzurück. Zu Beginn verhält sie sich zurückhaltend und eher schüchtern, um nicht aufzufallen. Sie unterdrückt absichtlich ihre Spontanität und Lebensfreude. Erst langsam traut sie sich aus ihrem Schneckenhaus. Liam spielt dabei eine wesentliche Rolle. Er lockt sie mit seinen Bemerkungen aus der Reserve und sie zahlt es ihm mit gleicher Münze zurück. Sie schenken sich nichts und sorgen für witzige Wortwechsel. 

Langsam werden sie Freunde, verbringen mehr Zeit miteinander. Beide verfolgen unangenehme Erinnerungen, die sich nicht so einfach abschütteln lassen. 

Mir gefiel die Entwicklung beider Figuren ungemein gut. Sie springen über ihren Schatten, um über sich hinauszuwachsen. 

Bereichert wird die Geschichte mit außergewöhnlich sympathischen Nebenfiguren. Allen voran Grace, die so viel Zuversicht und Freude verbreitet, dass ich sie mir als Freundin wünschen würde. Riley darf ich nicht vergessen. Seine feinfühlige Art trägt viel zur guten Stimmung bei und ich weiß, dass er eine eigene Geschichte bekommt. Ich freue mich darauf.



Weitere Leserstimmen:

Nadine von Bücherhummel
Ramona von Kielfeder
Bianca von Bibilotta


Über die Autorin:

Tina Köpke, 1989 geboren, lebt zusammen mit ihrem Verlobten und dem besten Vierbeiner der Welt in Berlin. Als wandelndes kreatives Chaos schreibt sie seit ihrem 8. Lebensjahr immer an irgendeinem Abenteuer. Egal ob es der unbeendete Kreuzfahrtkrimi zum Muttertag war oder die aufregenden Fantasiewelten in Schreibrollenspielen. Wenn sie ihre Nase nicht gerade in Buchseiten steckt, schröpft sie ihren Netflix-Account und plündert die heimischen Teevorräte.

Im Dezember 2016 veröffentlichte Tina im Selfpublishing die erste Episode ihrer Buchserie „Royal Me“, 2017 gewann sie damit den Indie Autor Community Preis. (Quelle: Autorenhomepage)

Weitere Bücher der Autorin:

Serie
Royal Me 

League of Fairytales





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