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Samstag, 30. Juni 2018

(Rezension) Young, Samantha - Play On



Nora O’Brian nutzt die Gelegenheit Donavan/Indiana den Rücken zu kehren. Jim ein schottischer Tourist macht ihr einen Heiratsantrag. Nachdem sie in Las Vegas heiraten, fliegen sie nach Edinburgh. 
Dort bauen sich Nora und Jim ein gemütliches überschaubares Leben auf. Noras Schuldgefühle ihren Eltern gegenüber begleiten sie ständig. Als sie einen wichtigen Entschluss fasst, dreht sich ihr Leben und sie trifft auf Aidan Lennox. 

Nora erkennt die Aura, die Aidan umgibt. Schuld ist ein Gefühl, das sie ebenfalls nicht loslassen kann. Beide zeigen ihre wahren Gesichter, enthüllen ihre Geheimnisse und gehen in kleinen Schritten aufeinander zu. Als Aidan allerdings von einer Minute auf die andere verschwindet, bleibt Nora zutiefst verletzt zurück. Schon wieder steht ihr Leben Kopf. Dieses Mal entscheidet sie sich für einen radikalen Schlussstrich, um endlich ihre Ziele zu erreichen.



"Play On" von Samantha Young

Verlag: Ullstein
Seitenanzahl: 480 Seiten
Erscheinungsdatum: August 2017


Wie hat es mir gefallen?


Samantha Young schrieb die Edinburgh Lovestories, denen ich von der ersten Seite an verfiel. Gerade habe ich den zweiten Teil der Hartwell Reihe gelesen. „Play On“ befreite ich nun auch endgültig aus meinem SuB. 

Eigentlich erwartete ich mir eine Liebesgeschichte mit den Elementen, die Samantha Young gerne in ihren Büchern verbindet. Ich erhielt eine Story, die mich traf, weil sie in den Grundzügen sehr traurig war. 

Nora ist eine 18jährige junge Frau, die in ihrem Leben feststeckt. Ihre Mutter hat zwei Jobs, um die Familie über Wasser halten zu können. Da ihr Vater seit sieben Jahren den Rollstuhl benötigt, muss auch Nora zum Familieneinkommen beitragen. Sie arbeitet in einem Fastfood Restaurant. Eigentlich hätte sie gerne studiert. Ihre Noten entsprachen, aber es fehlte das Geld, um die Studiengebühren zu bezahlen. Als sie Jim kennenlernt, packt sie die Gelegenheit am Schopf und flieht aus dem tristen Leben. Nimmt einen riesigen Rucksack an Schuldgefühlen mit, den sie nicht los wird. 

Die Phantasie in Schottland ein komplett neues Leben zu beginnen, erfüllt sich nicht. Jim vergöttert Nora, aber seine Fixierung auf sie, bringt nur Streit. Nora erwartet sich mehr, möchte ihre Flügel ausbreiten. Das Studium hat sie auch noch nicht völlig abgehackt. 
Nora ist eine Frau, die einige Rückschläge verdauen muss. Da der Klappentext leider recht deutlich spoilert, erwähne ich nur, dass mich ihr Schicksal tief berührt. Sie ist eine junge Frau, der es an Selbstbewusstsein fehlt. Die nur langsam erkennt, wie wertvoll sie ist. Dass sie es verdient, zu lieben und die wahre Liebe zu finden. Ihre Entwicklung fand ich äußerst überzeugend und nachvollziehbar. 


Mir gefiel die Geschichte. Natürlich gab es ein paar Klischees, die bedient wurden. Es gab keinen Bad Boy, zwar eine Frau, die anfangs recht hilflos zu sein schien, die sich jedoch stark veränderte. Die Geschichte teilt sich in drei Abschnitte und jeder einzelne beschreibt einen wichtigen Abschnitt in Noras Leben.



Über die Autorin:

Samantha Young wurde 1986 in Stirlingshire, Schottland, geboren. Seit ihrem Abschluss an der University of Edinburgh arbeitet sie als freie Autorin und hat bereits mehrere Jugendbuchserien geschrieben. Seit der Veröffentlichung von Dublin Street und London Road, ihren ersten beiden Romanen für Erwachsene, stürmt sie die internationalen Bestsellerlisten. (Quelle: Amazon)

Weitere Bücher:

Edinburgh Lovestories

Hartwell Lovestories





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