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Montag, 30. Juli 2018

(Rezension) Hepworth, Sally - Anna Forster erinnert sich an die Liebe (Anzeige)



Mit der Diagnose Alzheimer trennt sich die 38jährige Anna von ihrem Mann und bittet ihren Zwillingsbruder Jack ihr zu helfen, ein geeignetes Heim zu finden. Tatsächlich erfahren sie vom Rosalind House, dass dort ebenfalls ein recht junger Mann wohnt, der die gleiche Krankheit hat wie Anna. 

Dort angekommen beginnen Anna und Luke eine Freundschaft. Sie verbringen viel Zeit miteinander und ihre Gefühle verändern sich. Diese Beziehung, die anfangs gern gesehen wurde, scheint jedoch für Anna nicht immer sehr gesund zu sein. Die Familien von Anna und Luke entscheiden, die beiden strikt voneinander zu trennen. 

Die neue Köchin Eve kämpft selbst mit großen Problemen. Seit dem Tod ihres Mannes lebt sie mit ihrer Tochter Clementine alleine. Im Rosalind House nehmen sie die Bewohner und anderen Kollegen freundlich auf. Sofort fallen ihr Anna und Luke auf und schließt sie ins Herz. Dieses flüstert ihr auch zu, die zwei Liebenden wieder zu vereinen, auch gegen alle Widerstände.


"Anna Forster erinnert sich an die Liebe" von Sally Hepworth

Verlag: Blanvalet
Seitenanzahl: 384 Seiten
Erscheinungsdatum: Juni 2018


Wie hat es mir gefallen?


Um dieses Buch bin ich schon länger herumgeschlichen und ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar. 

Die Thematik rund um Alzheimer gibt diesem Buch selbstverständlich eine gewisse Schwere. Vor allem da Anna und Luke beide noch nicht die 40 Jahre überschritten haben. Diese Krankheit in dem Alter diagnostiziert, schreitet viel schneller voran. Eine dramatische Entwicklung sowohl für die Betroffenen als auch die nahen Verwandten. 

Die Geschichte erzählen abwechselnd Anna, Eve und Clementine. Alle drei Erzählerinnen fesseln mit ihrer Sichtweise. Eve, die unglaublich zähen Überlebenswillen hat, um ihrer Tochter und sich selbst ein möglichst angenehmes Leben zu ermöglichen. Clementine, eine 7jährige, die typisch kindliche Probleme bewältigen muss. Die aber auch sehr viel Einfühlungsvermögen beweist und ihre Mutter unter allen Umständen schützen will. 

Annas Schilderungen stehen natürlich im Zeichen ihrer Krankheit. Sie ist sich ihrer Aussetzer bewusst, hat klare Momente aber ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich ständig. Ihre heftigen manchmal sogar gewalttätigen Reaktionen sind nachvollziehbar und verständlich. Wer möchte schon von einer fremden Person geduscht werden? Ich kann nicht sagen, wie genau diese Einblicke sind, aber mich haben sie berührt. 

Mir gefiel die Geschichte rund um Anne, Eve und Clementine. Das ernste Thema Alzheimer verpackt zu einem Buch, das ein wenig zur Aufklärung beiträgt und auch erschreckt, aber es ließ mich nicht völlig zerstört zurück. Es gibt immer Hoffnung und diese Botschaft vermittelt die Autorin ausgezeichnet.



Weitere Leserstimmen:

Mina von Mina Reads

Über die Autorin:

Sally Hepworth ist gebürtige Australierin, verbrachte jedoch viel Zeit damit, um die Welt zu reisen. Sie lebte in Singapur, Großbritannien und Kanada, wo sie als Eventmanagerin und im Personalwesen arbeitete. 2009 kehrte sie zurück nach Australien und wandte sich ganz ihrer großen Leidenschaft, dem Schreiben, zu. Sally Hepworth lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Melbourne. (Quelle: Verlag)



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Ich bedanke mich beim Verlag, der mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Dies hat meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst.


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