Social Media

Sonntag, 12. August 2018

(Rezension) Gregorin, Cristina Heyl, Norbert - Ketzerisches Venedig (Anzeige)



Immer wieder lande ich mit meinen Büchern in Venedig. Begonnen hat die Liebe zu dieser Lagunenstadt mit Donna Leons Commissario Brunetti. 2007 durfte ich dann das erste Mal in Venedig einige Tage verbringen und seither zieht es mich auch beim Lesen regelmäßig dorthin. 

Dieses Mal hat mir der claudius Verlag ein wunderschönes, aber für mich sehr untypisches Rezensionsexemplar zu kommen lassen. Ich möchte mich nochmals herzlich bedanken. 


"Ketzerisches Venedig" von Cristina Gregorin, Norbert Heyl

Verlag: claudius
Seitenanzahl: 127 Seiten
Erscheinungsdatum: März 2018




Mit Italien verbinde ich automatisch den Katholischen Glauben. Natürlich weiß ich, dass der Vatikan ein eigenständiger kleiner Staat ist und damit unabhängig, aber Italien und der Papst gehören für mich einfach zusammen. 

Ich bereite mich gerne auf meine Stadtbesuche vor. Dabei versuche ich mich auch auf die geschichtlichen Hintergründe zu informieren, aber bei meinem ersten Aufenthalt konzentrierte ich mich auf typisch „touristische Dinge“ und erst später entdeckte ich zB das jüdische Venedig und die damit verbundenen Probleme. 

Nun war es Zeit einen neuen Blickwinkel auf Venedig zu werfen und damit beginnt für mich die Planung eines neuen Besuchs. Die Fotos und die unglaublich vielen neuen Informationen fielen bei mir auf fruchtbaren Boden. 

Die Reformation breitete sich für damalige Verhältnisse rasend schnell über Europa aus. Der Buchdruck begünstigte selbstverständlich die Verbreitung der neuen Lehren. Überall stießen die Ideen auf heftigen Widerstand in den oberen Schichten. Venedig machte dabei keine Ausnahme. 

Dieses Buch beschränkt sich nicht auf diese Zeit sondern verfolgt die Ausbreitung, den Kampf gegen und für die neue Religion. Es endet damit, dass sich in Venedig noch etliche andere Glaubensrichtungen etablieren. 

Besonders beeindruckt haben mich die wundervollen Fotos, die nicht das touristische Venedig zeigen, sondern auf Grund der Erklärungen in die historischen Geschehnisse eingebunden werden. 

Ich bin evangelisch getauft, geschichtlich interessiert und mit diesem Buch konnte ich mein Wissen rund um die Reformation erweitern und lose Fäden verbinden. 


Ich freue mich sehr auf meine nächste Reise nach Venedig. Ich werde hoffentlich viele Geheimtipps wiederfinden und mich auf diese ungewöhnlichen Spuren begeben.




Werbung

Folgende Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung:

Verlag: claudius

Ich bedanke mich beim Verlag, der mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Dies hat meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst.




Keine Kommentare :

Kommentar veröffentlichen

Für die erforderliche Zuordnung des Kommentars wird man personenbezogene Daten speichern, nämlich Name, E-Mail und IP-Adresse. Durch Absenden des Kommentars erklärt der User sich hiermit einverstanden.