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Freitag, 3. August 2018

(Rezension) Zappia, Francesca - Von der Wahrscheinlichkeit, dass es dich nicht gibt (Anzeige)



Nach einer ungewöhnlichen Aktion wird Alex in eine andere Highschool versetzt. Ihr letztes Jahr möchte sie ohne große Komplikationen hinter sich bringen. Gute Noten und ein gutes Zeugnis für die Collegebewerbungen stehen für sie an erster Stelle. Alex ist nicht wie andere Jugendliche. Bereits in ihrer Kindheit wurden Paranoia und Schizophrenie diagnostiziert. Jeden Tag kämpft sie gegen ihre Dämonen und für ihre Selbständigkeit. 

Zusätzlich zum Schulwechsel wurden ihr auch Sozialstunden aufgetragen und dort trifft sie Miles. Ein junger Mann, der sehr zwiespältige Gefühle in Alex auslöst. Miles ist meist abweisend und kalt, aber manchmal kann Alex eine komplett andere Seite an ihm erkennen. Gleichzeitig hat Alex das Gefühl ihn von früher zu kennen. Ihr Erlebnis im Supermarkt hat sich ihr lebhaft ins Gedächtnis geprägt. Miles extrem blaue Augen könnten der Schlüssel zu ihren Erinnerungen sein.


"Von der Wahrscheinlichkeit, dass es dich nicht gibt" von Francesca Zappia

Verlag: dtv
Seitenanzahl: 384 Seiten
Erscheinungsdatum: April 2018


Wie hat es mir gefallen?



Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Nachdem ich das Buch auf einem Blog entdeckt habe, mich die Rezension neugierig machte, war ich auf die Geschichte sehr gespannt. 


Triggerwarung: 
In diesem Buch geht es um eine junge Frau, die an Schizophrenie erkannt ist. Für sensible Leser könnte es vielleicht ein wenig anstrengend sein. Ich bin selbst recht feinfühlig, aber mich hat die Geschichte nicht aus der Bahn geworfen. 


Für Alex ist der Alltag nicht so leicht zu bewältigen. Ihre Zwänge haben sie fest im Griff. Da sie oft nicht zwischen Einbildung und Realität unterscheiden kann, hat sie feste Rituale, um so zumindest in einem gewissen Ausmaß Sicherheit zu erlangen. Sie versucht in der Schule nicht weiter aufzufallen, um so allen Problemen aus dem Weg zu gehen. Sie möchte ihre Krankheit unbedingt geheim halten. Sie rechnet auch nicht wirklich damit Freunde zu finden. 

Anfangs zeigt sich Miles von seiner schlimmsten Seite. Er ist abweisend, kalt und berechnend. Mit Fortgang der Handlung erweist sich, dass hinter der Fassade ein anderer Mensch stecken könnte. Ein Charakter, der polarisiert und recht ungewöhnlich gestaltet ist. 

Die Story an sich ist unaufgeregt erzählt. Die Wendungen kommen an unerwarteten Stellen und mich haben sie völlig überrascht. Vor allem, da es eigentlich klar sein sollte, dass Alex Probleme mit der Realität hat, aber während des Lesens habe ich vergessen darauf zu achten oder mich vorzusehen. Ihre Sichtweise wurde zu meiner. Ich vertraute ihrer Führung, die mich dann auch in die Irre führte. 

Ein wundervolles Buch, das ein ernstes Thema aufgreift, den Leser am Ende jedoch nicht hoffnungslos und zerbrochen zurücklässt.



Weitere Leserstimmen:

Charline von Sternenbrise


Über die Autorin:

Francesca Zappia lebt im US-Bundesstaat Indiana, studiert Informatik an der University of Indianapolis und verbringt die meiste Zeit damit zu schreiben, ihre Figuren zu zeichnen, und natürlich mit Lesen. ›Von der Wahrscheinlichkeit, dass es dich nicht gibt‹ ist ihr Debüt. (Quelle: Verlag)



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Verlag: dtv 

Ich bedanke mich beim Verlag, der mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Dies hat meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst.



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