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Montag, 22. Oktober 2018

(Rezension) McAbbey, Lisa - Lady ohne Furcht und Tadel (Anzeige)



Um der Hochzeit mit einem Widerling zu entgehen, flüchtet Samantha Fairfax. Seit 4 Jahren fristet sie ein armseliges Dasein im Hause ihrer Tante. Diese nutzt sie unbarmherzig aus und sie muss alle minderwertigen Arbeiten durchführen, obwohl sie eine gute Ausbildung genossen hat. Als Sam erfährt, welchen perfiden Plan ihre Tante schmiedet, entscheidet sie sich zur Flucht. Als junger Mann verkleidet, kauft sie ein Ticket für die Pferdekutsche von London nach Edinburgh. In Schottland möchte sie unbedingt eine andere Tante finden, um dort einen Neuanfang zu starten. 

Für zehn Tage teilt sie sich die kleine Kabine mit sechs anderen Reisenden und muss so ständig darauf achten ihre wahre Identität zu verbergen. Sie ist davon überzeugt, dass ihre Tante auf der Suche nach ihr ist. Deshalb beobachtet sie alle mit Argusaugen. Vor allem der Mann ihr gegenüber Mr. James fällt ihr durch sein rüpelhaftes Benehmen auf. Der französische Comte dagegen beeindruckt durch seine Form vollendete Manieren. 

Doch im Laufe der Reise, erkennt Sam, dass jeder der Passagiere ein kleines Geheimnis zu verbergen scheint. Doch sie erlebt auch wundervolle Abenteuer, wie ein Pferderennen und eine richtige Schlägerei. Sie kommt ihrem ersehnten Ziel immer näher und freut sich auf ihr neues Leben.


"Lady ohne Furcht und Tadel" von Lisa McAbbey

Verlag: beHEARTBEAT
Seitenanzahl: 490 Seiten
Erscheinungsdatum: Oktober 2018 (neu bearbeitet "Die Reise nach Edinburgh)


Wie hat es mir gefallen?


Vielen lieben Dank an die Autorin und den Verlag, die mir das Buch zur Verfügung gestellt haben.

Wieder verschlägt es uns ins England des 18. Jahrhunderts. Samantha Fairfax ist eine Frau ihrer Zeit. Sie muss sich allem beugen, was ihr Vormund bestimmt. Ihre Tante hält die Zügel fest in der Hand. Die verabredete Hochzeit bringt schließlich das Fass zum Überlaufen. Sam packt ihre sieben Sachen und flieht, obwohl sie weiß, dass sie verfolgt werden wird.

Eine starke Frauenfigur für diese Zeit zu erschaffen, ist wahrlich nicht einfach. Denn die Möglichkeiten waren extrem stark eingeschränkt. Doch Sam greift selbständig nach ihrem Glück. Sie taucht in einer recht speziellen Gruppe von Menschen unter, um so unauffällig wie möglich zu bleiben. Ein guter Trick, wie ich meine. Sie hält sich geschickt auch sehr bedeckt.

Die weiteren Fahrgäste bekommen angemessenen Raum, um ihre Geschichte zu erzählen. Egal ob der sauertöpfische Rechtsanwalt, der großkotzige Kaufmann, der bescheidene Pfarrer oder die ältliche Witwe. Mit dem Gärtner Mr. James und dem Comte ist die Runde komplett.

Besonders gefallen, haben mir die Beschreibungen der kleinen Abenteuer. Das Pferderennen mit Sams Reaktionen, ihren kleinen Fauxpas und vor allem ihre witzigen Zänkereien mit Mr. James.

Die Geschichte ist spannend bis zum Schluss, wie alle Geschichten von Lisa McAbbey. Ich mag es, dass es keine gewöhnliche Lovestory ist, sondern immer durch eine Krimihandlung gestützt wird.

Eines möchte ich noch erwähnen. Dieses Buch ist nicht ganz neu – es erschien schon vor einigen Jahren unter dem Titel „Eine Reise nach Edinburgh“ und wurde nun komplett überarbeitet und neu verlegt.


Über die Autorin:

Lisa McAbbey, geboren 1970, hat nach dem Studium in Wien und vor dem Sprung ins Berufsleben einen sechsmonatigen Aufenthalt in London eingeschoben, um ihre Sehnsucht nach der "Insel" ausgiebig zu stillen. Seitdem ist sie zu einem eingeschworenen Großbritannien-Fan geworden.
Lisa McAbbey ist für einen internationalen Konzern tätig, ihre Freizeit verbringt sie mit Schreiben und dem Versuch, ihrem Hund Manieren beizubringen. (Quelle: Amazon)

Weitere Bücher der Autorin:

Die Eroberung des Normannen


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Verlag: beHEARTBEAT und die Autorin


Ich bedanke mich beim Verlag, der mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Dies hat meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst.


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