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Donnerstag, 15. November 2018

(Rezension) Watt, Erin - When it's Real


Vaughn hat die Schule im Eiltempo abgeschlossen. Dieses gewonnene Jahr verbringt sie mit ihrer Familie. Der Verlust ihrer Eltern hat die 4 Geschwister hart getroffen. Geldsorgen drücken Vaughn und ihre Schwester, deshalb arbeiten beide, um den Zwillingsbrüder eine gute Ausbildung zu ermöglichen.


Zwar fühlt sich Vaughn nicht zu 100% zufrieden mit diesem Deal, aber nach einigen hitzigen Gesprächen mit ihrer Schwester, entschließt sie sich den Job anzunehmen. 

Schon bei ihrer ersten Begegnung mit Oakley stellt sie ihre Entscheidung in Frage, denn dieser entpuppt sich als unhöflich und regelrecht unsympathisch. Dazu sieht sie bereits große Probleme auf sich zukommen, denn ihr Freund muss sich all den Forderungen zur Geheimhaltung auch unterwerfen. Somit scheint dieses Abkommen von Beginn an zum Scheitern verurteilt, aber Vaughn will unbedingt durchhalten.


"When it's Real" von Erin Watt

Verlag: Piper
Seitenanzahl: 480 Seiten
Erscheinungsdatum: April 2018


Wie hat es mir gefallen?


Nachdem ich so viel über die Autorin und ihre „Paper“ Reihe gehört hatte, wollte ich mir selbst ein Bild machen, konnte mich aber zu „Paper Princess“ nicht durchringen. Somit griff ich zu „When it’s Real“. 

Die Geschichte ist ganz eindeutig die Young Adult Genre zuzuordnen. Keine unschicklichen Szenen, sondern altersgerechte Darstellungen und Formulierungen. Das fand ich sehr passend und kann damit das Buch Jugendlichen empfehlen. 

Zusätzlich fand ich die Geschichte auch sehr gut konstruiert. Anfangs frage ich mich, wie es dazu kommen kann, dass ein „normales“ Mädchen zur Fake Freundin eines Rockstars werden kann. Das Autorinnen-Duo hat das überzeugend gelöst und damit die Geschichte schnell in Fahrt gebracht. 

Die zwei so unterschiedlichen Charaktere wie Vaughn und Oakley haben von Beginn weg unzählige Reibungspunkte, die in witzigen Wortduellen ausgefochten werden. Vaughn schenkt keinen cm Boden her, um sich gegen den „ach so großen Rocker“ zu behaupten. Dabei behält sie immer ihre Familie im Focus. 

Oakley zeigt herzlich wenig von seiner echten Persönlichkeit. Sein Ruhm erschwert ihm das Leben. Normale Tage mit ganz gewöhnlichen Tätigkeiten gibt es nicht. Sobald er erkannt wird, haben die Menschen Erwartungen und auch Forderungen an ihn. Jeder einzelne Tag kostet ihn Kraft und Energie. 

Gemischt mit ein paar Klischees, herzlosen Menschen und einer Portion Intrige gibt das einen ausgesprochen guten Young Adult Roman. Ich bin 47 und konnte mich gut in die Geschichte einfinden, fand die Hauptfiguren sympathisch und bin schon gespannt, wie sich „One small Thing“ lesen lassen wird.


Über die Autorin:

Erin Watt ist das Pseudonym zweier amerikanischer Bestsellerautorinnen, die ihre Begeisterung für großartige Bücher und ihre Schreibsucht verbindet. Beide sind sehr erfolgreiche Autorinnen in den Bereichen Young und New Adult. Die »Paper«-Serie um die Protagonistin Ella war ihr erstes gemeinsames Projekt, das die SPIEGEL-Bestsellerlisten im Sturm eroberte. (Quelle: Piper Verlag)

Weitere Bücher der Autorin:

Paper Reihe

One Small Thing


1 Kommentar :

  1. Hallo Marie,

    deine Rezi liest sich gut, es klingt nach einem tollen Jugendbuch. Das ist eher nicht so mein Genre, wie schön, dass du es gern gelesen hast. Es gefällt ja nicht jedes Jugendbuch auch älteren Lesern.

    Liebe Grüße
    Barbara

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