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Mittwoch, 23. Januar 2019

(Rezension) Voosen, Tanja - My First Love


Nur hinter vorgehaltener Hand sprechen die Schüler über den Schlussmach-Service. Cassidy hilft Jungen und Mädchen dabei, Beziehungen zu beenden. Ihre Entlohnung steckt sie in ihren Collegefonds, denn sie möchte unbedingt raus aus dem kleinen Ort, weg von ihrer chaotischen Mutter. Dabei zieht sie auch hin und wieder den Zorn eines verlassenen Partners auf sich.

Einer hat es ganz besonders auf sie abgesehen. Colton trägt ihr auch Monate später noch nach, dass sich seine Freundin Kim von ihm getrennt hat. Wenn die zwei aufeinander treffen, fliegen die Fetzen. Sie schenken sich nichts und müssen schließlich auch noch im Kunstunterricht ein gemeinsames Projekt betreuen.

Während die zwei Zeit miteinander verbringen müssen, schließen sie eine Wette ab: Cassidy muss ein Pärchen zusammen bringen. Sie soll ihre Kräfte für das Gute nutzen und nicht für das Böse. Dabei reizen beide ihre Grenzen aus und Cassidy muss sich eingestehen, dass Colton auch eine sanftere Seite hat, die sie ungemein fasziniert.


"My First Love" von Tanja Voosen

Verlag: Heyne fliegt
Seitenanzahl: 448 Seiten
Erscheinungsdatum: Juli 2018


Wie hat es mir gefallen?


Bei der Lit.Love 2018 gab es zu diesem Buch eine Lesung von Tanja Voosen. Dabei hat sie ein paar großartige Szenen ausgewählt und damit hat sie nicht nur mich geködert, sondern auch meine Freundin Lisa. Mit ihr gemeinsam habe ich nun „My First Love“ gelesen.

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Vor dem Hintergrund einer kalifornischen Kleinstadt spielt die Geschichte rund um Cassidy und Colton.

Cassidy lebt mit ihrem Bruder bei ihrer Mutter, die leider oftmals ihrer Verantwortung nicht gerecht wird. So übernimmt Cassidy schon sehr jung mehr Verantwortung und ihr Wunsch nach Unabhängigkeit und einem Neuanfang am College ist völlig nachvollziehbar. Als sie den Schlussmach-Service ins Leben ruft, steckt sie das verdiente Geld sofort in ihren Ausbildungsfonds. Neben ihrer besten Freundin Lorna hat sie recht wenige Kontakte. Ihr gestörtes Familienleben hindert sie daran Freunde nach Hause einzuladen. 

Colton ist beliebt, vor allem bei den Mädchen, aber ihn umgibt dennoch eine unnahbare Aura. Bei den Streitereien zwischen ihm und Cassidy lässt er jedoch seine Maske manchmal fallen. 

Das Buch ist ein sehr gelungener Jugendroman. Es zeigt nicht nur die schönen Seiten des Lebens, sondern auch wie ungerecht es sein kann. Zwei Jugendliche, die unterschiedlich aufwachsen und sich in der Schule treffen. Ihre Wortgefechte sind humorvoll und treffend. 

Ich bin zwar der Zielgruppe schon einige Jahre (naja, vielleicht auch schon Jahrzehnte) entwachsen, aber ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Es sind auch die Nebenfiguren sehr gut getroffen und beschrieben. Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung.


Über die Autorin:

Tanja Voosen wurde 1989 in Köln geboren und fing neben ihrem Abitur mit dem Schreiben von Kinder – und Jugendbüchern an. In ihrer Freizeit liest und bloggt sie gerne oder lässt sich von witzigen Situationen ihres Alltags zu neuen Geschichten inspirieren. Gemeinsam mit unzähligen Büchern und ihrem dicken Kater lebt sie in der Nähe der Eifel.



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