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Samstag, 4. Mai 2019

(Rezension) Hunting, Helena - Love Play (Anzeige)


Mit der Rückkehr in seine Heimatstadt scheint Ethans Eishockey-Karriere endgültig am Nullpunkt angekommen. Zusätzlich ist er sehr besorgt um seinen Vater, der einen Schlaganfall erlitten hat. Ihm hat er seine bisherige Laufbahn zum größten Teil zu verdanken. Jedoch auch seinen schlimmsten Fehler: mit Lilah per Telefon Schluss zu machen und sie seither nie mehr wieder gesehen zu haben. 

Lilah arbeitet in der Zwischenzeit als Krankenschwester und betreut somit auch Ethan Vater. Nach den vielen Jahren der Trennung glaubt sie, die furchtbare Kränkung überwunden zu haben. Ihm so plötzlich wieder zu begegnen, wühlt all die alten verdrängten Gefühle wieder auf.

Ethan will seinen Fehler wieder gut machen und zudem fühlt er sich immer noch zu Lilah hingezogen. Er lässt seinen Charme spielen, um Lilah um Verzeihung zu bitten. Die junge Frau lässt sich aber nicht so leicht und einfach beschwichtigen und Ethan gibt nicht so einfach auf. 



"Love Play" von Helena Hunting

Verlag: Lyx Digital
Seitenanzahl: 309 Seiten
Erscheinungsdatum: Mai 2019




Wie hat es mir gefallen?


Helena Hunting kenne ich bereits und lese ihre Bücher gerne zwischendurch. Als ich bei der Lesejury ihr neues Buch "Love Play" für eine Leserunde gewonnen habe, freute ich mich ungemein, denn was die Autorin für mich auszeichnet, sind ihre witzigen Geschichten und ihre durchgeknallten Frauenfiguren. 

In diesem Buch fehlen diese Attribute. Alles wird langsamer und ruhiger erzählt. Lilah ist eine bodenständige junge Frau, die hart arbeitet um ihre Ziele zu erreichen. Mit Ethan rechnet sie überhaupt nicht. Ihre Erinnerungen an die gemeinsame Zeit sind bittersüß. 

Ethan steckt in einem Karrieretief. Diese Ungewissheit knabbert an ihm und er will es unbedingt wieder bis ganz nach oben schaffen. Ablenkungen sind tabu, aber Lilah zieht ihn magisch an. Er weiß auch, dass es viel Überzeugungskraft kosten wird, um sie zu überzeugen, dass seine Gefühle echt sind und sie ihm vertrauen kann. 

Dieses Mal fehlt es an dem erwarteten Witz. Das gesamt Konstrukt wirkte ein wenig bieder und aufgesetzt. Die Annäherung zwischen den zwei Hauptfiguren geschieht meinem Empfinden nach zu schnell. Anfangs hat ich noch das Gefühl, dass Lilah mehr Widerstand leisten würde. Wie eine ihrer Figuren in den anderen Geschichten, die die Männer meist zappeln lassen. 

Für zwischendurch eignet sich das Buch auf jeden Fall, wenn es auch nicht Helena Huntings beste Geschichte ist. Sie ist locker ohne großes Drama.



Über die Autorin:

Tagsüber Kinderheldin, nachts Bestsellerautorin: Helena Hunting arbeitet als Englischlehrerin an einer Grundschule und schreibt nebenbei erotische Liebesromane. Ihre "Hot as Ice" und "Inked Armor"-Serien sind New York Times Bestseller und neue Bände werden von ihren Fans heiß ersehnt. Hunting lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen in Toronto. (Quelle: Lovelybooks)


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Verlag: Lesejury


Ich bedanke mich beim Verlag, der mir auf meinen Wunsch hin ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Dies hat meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst.




1 Kommentar :

  1. Hallo Marie,
    schade, dass dich dieses Buch der Autorin nicht überzeugen konnte.
    Ich hatte es auch im Auge, aber gerade, wenn du sagst, dass es nicht ihr bestes Buch ist, lasse ich es lieber :)

    Liebe Grüße
    Tanja

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