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Montag, 28. Oktober 2019

Montagsfrage #142








     gefunden bei Lauter und Leise








Wie sehen sich Blogger im Vergleich zu professionellen Literaturkritikern?


Ein sehr interessante Frage, wie ich finde und ich bin schon sehr auf die Antworten darauf gespannt.


Die Begriffsdefinition laut Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte bedeutet Literaturkritik: 



Literaturkritik ist jede Art kommentierende, urteilende, denunzierende, werbende, auch klassifizierend-orientierte Äußerung über Literatur.

Nicht gerade aussagekräftig bzw. umfasst das im Grunde jede/n, die/der sich zu Literatur äußert. Ohne Unterschiede bei den Personen zu machen, egal welche Ausbildung die Person abgeschlossen hat bzw. welche Plattform genutzt wird.

Meiner Definition nach hat ein Literaturkritiker eine umfassende literarische und/oder journalistische Ausbildung. Dazu kommt für mich noch dazu, dass dieser für seine öffentliche Meinung bezahlt wird. Er übernimmt es für ein Medium die aktuellen Neuerscheinungen zu lesen, zu bewerten und zu besprechen. Ebenfalls beschäftigt er sich kritisch mit Klassikern oder älteren Büchern, um sie neu zu interpretieren. Diese Rezension sollte nach objektiven Punkten erfolgen, um somit einer breiten Masse Informationen zukommen zu lassen. Er MUSS sich an Vorgaben halten. 

Mit diesem Muss entsteht für mich der riesige Unterschied zu Bloggern. Wir entscheiden uns spontan, ein Buch zu lesen und zu rezensieren. Selbst wenn es Rezensionsexemplare sind, haben wir das freiwillig entschieden und geben unsere sehr subjektive Meinung ab. Deshalb liebe ich es zu bloggen und andere Buchblogs anzuklicken. Die Begeisterung oder auch die Antipathie sind die Grundlage für "Normalsterblich" sich über Geschichten auszulassen. 



Kommentare :

  1. Hallo Marie,

    jetzt musst ich erst mal nachschauen, was das Reallexikon der Literaturgeschichte ist - so tief bin ich nicht in die Materie der Literaturkritik eingestiegen. Und muss es zum Glück auch nicht ;)

    Viele Grüße
    Frank

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  2. Hallo Marie,

    mit der Definition hast du es schön auseinander genommen, dass sowohl Blogger als auch Literaturkritiker dasselbe machen, nur unter anderen äußeren Bedingungen.
    Blogger machen es eben zu einer persönlichen Angelegenheit und das ist doch viel besser :-)

    Liebe Grüße
    Tina

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