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Sonntag, 29. Dezember 2019

(Rezension) Reichert, Amy E. - Nur wer loslässt, hat das Herz frei (Anzeige)

Zwei Jahre nach dem Tod ihres Ehemanns fällt Gina ihr Leben immer noch schwer. Ihre Tochter May steckt mitten in der Pubertät und hält sie ständig auf Distanz. 
Ihre Mutter Lorraine hält sich nie mit ihrer Kritik an Gina zurück. Nur ihr wunderschöner Food Truck gibt ihr Kraft und Sicherheit. Sie liebt es ihre eigenen besonderen Kreationen zu servieren.

Als ihre Mutter Lorraine einen Schlaganfall erleidet, eilt Gina natürlich sofort an ihr Krankenbett. Um die notwendigen Versicherungsunterlagen zusammenzutragen, wühlt sie sich durch Papiere ihrer Mutter und stößt dabei auf ein unbekanntes Foto und eine Geburtsurkunde. Mit diesem Fund tauchen unendlich viele Fragen auf, die Lorraine nicht beantworten kann, da sie der Schlaganfall, um die Fähigkeit zu sprechen, beraubt hat. 

Aber sowohl Gina als auch ihre Schwester wollen unbedingt wissen, was es mit diesem Fund auf sich hat. Dieses gut gehütete Geheimnis muss schnell gelüftet werden.


"Nur wer loslässt, hat das Herz frei" von Amy E. Reichert

Verlag: Heyne 
Seitenanzahl: 400 Seiten
Erscheinungsdatum: Dezember 2019



Wie hat es mir gefallen?


Danke an meinen Lieblingsbuchdealer die Tyrolia für das Leseexemplar. 

Vielleicht wissen hier ein paar Leser, dass meine Mama auch einen schweren Schlaganfall hatte.  Vor 19 Jahren als sie 52 war und heuer im November ist sie leider verstorben. Deshalb interessieren mich solche Geschichten, aber sie berühren mich natürlich auch ganz besonders. 

Mit dem Klappentext und der Leseprobe hatte mich die Autorin aber sehr schnell am Hacken. 

Ein Schlaganfall verändert das Leben der Angehörigen gewaltig. Nach dem ersten Schreck und der Hilflosigkeit beginnt die Aufarbeitung und damit die Frage nach der Zukunft. In dieser Geschichte jedoch steht nicht die Zukunft im Mittelpunkt, sondern die Suche nach Antworten in der Vergangenheit von Lorraine. Es dämmert sowohl Gina als auch ihre Schwester, dass ihnen wichtige Informationen vorenthalten wurden. 

Gina jedoch muss sich nicht nur um ihre Mutter kümmern, sondern auch um ihre Teenager Tochter May. Die Beziehung der beiden ist schwierig und geprägt von Schweigen und unausgesprochenen Vorwürfen. May trauert um ihren Vater und fühlt sich von ihrer Mutter unverstanden. Jede geht einsam ihren Weg, ohne zu bemerken, dass die andere unbedingt Unterstützung braucht. 

Die Geschichte verbindet drei Generationen. Großmutter-Mutter-Enkelin. Generationen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Dabei vermeidet es die Autorin zu pathetisch oder melodramatisch zu werden. Sehr realistisch beschreibt sie die gravierenden Veränderungen, die das Leben der Familie völlig auf den Kopf stellt.

Aus eigener schmerzvoller Erfahrung weiß ich, wie schwer die Umstellungen sind. Jedoch gibt es immer Hoffnung und so auch in diesem Buch.



Über die Autorin:

Amy E. Reichert hat einen Abschluss in Englischer Literatur und liebt es, Geschichten mit Happy End zu schreiben, deren Figuren man gerne zu sich nach Hause einladen würde. Amy ist glückliche Ehefrau, Mutter und Hobbyköchin und würde zu einem Glas Cider niemals Nein sagen. (Quelle: Verlagshomepage)


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Folgende Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung:


Zur Verfügung gestellt von: Tyrolia


Ich bedanke mich bei der Tyrolia, die mir auf meinen Wunsch hin ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Dies hat meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst.




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