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Montag, 20. April 2020

(Rezension) Cherry, Brittainy C. - Wenn Donner und Licht sich berühren



"Wenn Donner und Licht sich berühren" 




     Verlag: 
     Lyx

     Seitenanzahl:
     385 Seiten

     Erscheinungsdatum:
     April 2019









Klappentext:
Sich in Jasmine Greene zu verlieben, fühlte sich an wie ein warmer Sommerregen. Leicht und unbeschreiblich schön. Aber als wir uns Jahre später wieder gegenüberstehen, ist von dem Sommerregen nichts mehr übrig. Stattdessen sehe ich in ihren Augen einen tosenden Sturm. Wie lange tobt er schon dort? Wie lange hat er sich schon in ihrer Seele zusammengebraut? Ihr Herz ist für immer gebrochen, und ich hasse mich dafür, dass ich es jetzt erst bemerke - wo es vielleicht schon zu spät ist.


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Brittainy C. Cherry ist für mich (neben Colleen Hoover, J. Lynn und noch einigen anderen) das Paradebeispiel einer grandiosen Liebesromanautorin. All ihre Geschichten sind voller Dramatik und Emotionen, manchmal vielleicht um das kleine Bisschen zu viel, aber niemals so furchtbar erdrückend und traurig, dass ich nicht mehr weiterlesen möchte.



In diesem Roman verschlägt es uns nach New Orleans, der weltberühmten Stadt des Jazz. Jasmine lebt dort mit ihrer Mutter und versucht dort endlich den Durchbruch zu schaffen. Jasmines Mutter hält die Zügel streng in der Hand und nur durch Hartnäckigkeit kann Jasmine auf eine öffentliche Schule gehen. Ihr Leben besteht aus Schule, Tanz, Stimmtraining und ständiger Diät, um ja kein Gramm zuzunehmen. 
In der Highschool fühlt sie sich wohl, denn da kann sie den engen Zwängen ihrer Mutter entgehen. Sie gehört bald zu den beliebten Schülerinnen und hätte es nicht notwendig sich für einen kleinen, dürren Nerd einzusetzen. 
Elliott wird ständig von Mitschülern angegriffen und er kann sich nicht gegen sie wehren. Als Jasmine eines Tages dazwischen geht, um Elliott beizustehen, beginnt eine zaghafte und außergewöhnliche Freundschaft zwischen den beiden. So unterschiedlich sie vorerst erscheinen, vereint sie die Leidenschaft zur Musik. Elliott spielt Saxophon, wie ein Profi und Jasmine singt für ihr Leben gerne - vor allem Soul. 

Die Chemie zwischen Elliott und Jazz stimmt von der ersten Zeile an. Ihre Freundschaft entwickelt sich langsam und Jasmine weiß recht schnell, dass sie sich Hals über Kopf in Elliott verliebt hat. Somit hätte das Buch schon vorbei sein können, aber wer B.C. Cherry kennt, dass nun das Schicksal gnadenlos zuschlägt.

Elliott und Jasmine werden für sechs Jahre getrennt. Der Kontakt bricht völlig ab und erst als Jazz wieder nach New Orleans zurück kommt, sehen sie einander wieder. Als sie Elliott begegnet, kann sie nicht fassen, wie sehr sich sein Leben verändert hat. Nichts ist mehr vom liebevollen Jungen übrig. Ein großer gut trainierter Mann tritt ihr entgegen, dem kein Gefühl mehr anzusehen ist. 

Eine aufwühlende Story, die sich anfangs arg um Mobbing dreht. Ich kann solche Handlungen, die von wenigen ausgehen und von den Mitläufern mitgetragen werden, einfach nicht verstehen. Vor allem erscheint mir dieses Thema in den USA noch weiter verbreitet zu sein, wie in Europa aber auch hier erhält Mobbing einen immer größeren Stellenwert. Für mich klar ein Verbrechen, das niemals totgeschwiegen werden darf. 

Nachdem ich das Buch schon vor einigen Tagen beendet habe, glaube ich immer noch, dass der Klappentext nicht ganz passend ist. Vielleicht kann mir jemand seinen Eindruck schildern. 






1 Kommentar :

  1. Hey du! Ich muss dir leider zustimmen, dass der Klappentext nicht wirklich hilfreich ist, um den Inhalt zu verstehen. Ich fand das Buch super und habe es auch gerne gelesen, aber der Klappentext passte nicht :)

    Liebst, Lara von Fairylightbooks

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