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Samstag, 11. April 2020

(Rezension) Paris, B. A. - Solange du schweigst (Anzeige)



"Solange du schweigst" von B. A. Paris


     Verlag:
     blanvalet

     Seitenanzahl:
     352 Seiten

     Erscheinungsdatum:
     März 2020

     Rezensionsexemplar








Klappentext:

Seine Freundin ist verschwunden. Er hat der Polizei alles erzählt. Die Wahrheit. Aber nicht die ganze …

Finn und Layla: jung, verliebt, ihr ganzes Leben liegt vor ihnen. Doch auf dem Heimweg von einem Urlaub in Frankreich passiert etwas Schreckliches. Finn hält an einer Raststation und lässt Layla kurz allein im Wagen. Als er zurückkehrt, ist Layla verschwunden und wird nie wieder gesehen. Das ist die Geschichte, die Finn der Polizei erzählt. Es ist die Wahrheit. Aber nicht die ganze.
Zwölf Jahre später hat Finn sich ein neues Leben aufgebaut. Er ist glücklich mit seiner Freundin Ellen – Laylas Schwester. Doch dann erhält er einen Anruf. Jemand hat Layla gesehen. Kurz darauf häufen sich die Zeichen, dass Layla sich ganz in der Nähe aufhält. Doch ist sie wirklich noch am Leben? Finn weiß nicht mehr, was er glauben soll. Vielleicht spielt jemand nur ein grausames Spiel mit ihm – aber aus welchem Grund?


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Vor drei Jahren habe ich zufällig "Saving Grace" von der Autorin entdeckt und bis zum heutigen Tage kann ich mich an die Geschichte erinnern. Deshalb bin ich immer wieder gespannt, wenn ein neues Buch von ihr erscheint.

"Break Down" aus dem Jahr 2018 hat mir zwar gefallen, aber nicht so richtig abgeholt. 

Mit "Solange du schweigst" erreicht sie zwar nicht die Qualität ihres ersten Buches, aber mir gefiel die Story sehr gut. 

Die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt, die tiefe Einblicke in die Gefühlslage der zwei Figuren gibt. (Ich verrate hier absichtlich nicht, welche Charaktere)

Die Rückblicke erklären die Umstände unter denen Finns Freundin Layla verschwindet. Lässt allerdings einiges im Dunkeln und damit beginnen die Spekulationen. Die möglichen Szenarien schwirren herum, ergeben manchmal Sinn und dann wieder zerplatzen sie wie Seifenblasen. 

Wieder spielt die Autorin mit dem Kopfkino der Leser. Daher entstehen Erwartungen, die manchmal erfüllt werden und dann auch wieder nicht. Wie schon bei "Saving Grace" ist es die Mischung aus düsterer Atmosphäre und dunklen Vorahnungen, die das Lesen zum Vergnügen macht.

Gegen Ende wird die Story ein wenig verwirrend, aber ich hatte nie das Gefühl der Handlung nicht folgen zu können. 

Ich hatte auch das Gefühl dieses Buch wäre anders aufgebaut als die Vorgänger. Deshalb hat es mir auch gut gefallen. Gebt der Geschichte eine Chance, aber vergleicht sie nicht mit "Saving Grace". 



1 Kommentar :

  1. Hallo Marie,
    eine schöne Rezension!
    Und Du hast Recht, man sollte es nicht mit Saving Grace vergleichen, denn es ist ganz anders.
    Und genau wie bei Dir war mein Kopfkino sehr aktiv, es gab doch viele Möglichkeiten für Spekulationen.
    Es war auf jeden Fall eine fesselnde Lektüre!

    Liebe Grüße
    Conny

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