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Sonntag, 10. Mai 2020

(Rezension) Hausmann, Romy - Marta schläft



"Marta schläft" von Romy Hausmann


   

     Verlag:
     dtv premium


     Erscheinungsdatum:
     April 2020


     Seitenanzahl:
     400 Seiten






Klappentext:
Es ist Jahre her, dass man Nadja für ein grausames Verbrechen verurteilt hat. Nach ihrer Haftentlassung wünscht sie sich nichts sehnlicher, als ein normales Leben zu führen. Doch dann geschieht ein Mord. Und der soll ungeschehen gemacht werden. Ein abgelegenes Haus wird zum Schauplatz eines bizarren Spiels ‒ denn Nadjas Vergangenheit macht sie zum perfekten Opfer. Und zur perfekten Mörderin ... Ein tief unter die Haut gehender Psychothriller über Schuld, Vergeltung und die Frage, ob ein Täter je wieder frei sein kann.


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Letztes Jahr war "Liebes Kind" von Romy Hausmann in aller Munde. Jeder sprach davon, jeder erzählte davon und ich kam nicht um diesen Thriller herum. Kurz gesagt, er war großartig. Schnell, voller Wendungen und einem für mich überraschendem Ende. 

Als "Marta schläft" angekündigt wurde, war mir sofort klar, das Buch muss ich gleich lesen. Die Erwartungen waren natürlich groß. 

Ich ging voller Vorfreude ans Werk und das erste Drittel ist gespickt mit verschiedenen Sichtweisen und Geschichten. Da ich gleich merkte, dass mich die vielen Personen vielleicht verwirren könnten, habe ich mein Lesetempo gedrosselt. Das war auf jeden Fall eine gute Idee, um ja nichts zu verpassen. Denn die Figuren enthüllen erst langsam ihre Beziehungen zu einander. Manche Verbindungen lösen sich erst spät auf, also für alle: aufmerksam lesen.

Der Klappentext enthüllt meiner Meinung nach genug, deshalb bestätige ich ihn nur. Ich möchte der Autorin Tribut zollen für ihr Geschick, die Geschichte so verzwickt zu erzählen. Sie hält die Fäden in der Hand, ohne jemals in Verlegenheit zu kommen, riskante Schlaufen zu kreieren. Ständig den Überblick zu behalten, muss anstrengend sein.

Das Buch zu lesen, hat mir Spaß gemacht. Nun kommt das große ABER: ich finde das Ende zu überhastet. Ich hätte gerne noch viel mehr Informationen erhalten. Es sind für mich einige Fragen einfach nicht beantwortet worden. Gleichzeitig stellen sich neue. Das hat mich persönlich doch recht gestört. Am Ende eines Krimis/Thriller hätte ich gerne die Grundgeschichte aufgelöst.

Dennoch bleibt die Autorin auf meiner Must-Read-Liste. Jetzt heißt es wieder einmal warten ... aber das sind wir Bücherwürmer gewohnt.





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