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Dienstag, 17. November 2020

(Rezension) Beer, Alex - Unter Wölfen Der verborgene Feind (Anzeige)

 


"Unter Wölfen Der verborgene Feind" von Alex Beer


Verlag:

Limes


Seitenanzahl:

353 Seiten

Erscheinungsdatum:

Oktober 2020

Klappentext:

Nürnberg, April 1942: Der jüdische Antiquar Isaak Rubinstein, der sich noch immer als Sonderermittler Adolf Weissmann ausgibt, lässt sich auf eine Liaison mit der Nazigröße Ursula von Rahn ein. Durch sie erhält er Zugang zu den höchsten gesellschaftlichen Kreisen und bekommt Einsicht in die Pläne der Gegenseite. Doch dann wird Nürnberg plötzlich von brutalen Morden erschüttert. Zwei junge Frauen werden erdrosselt aufgefunden. Ausgerechnet Isaak bekommt von Berlin die Order, den »Würger« aufzuspüren. Darüber hinaus hat er noch ganz andere Probleme: Seine Popularität hat Neider auf den Plan gerufen und besonders ein Mann könnte ihm gefährlich werden …



Hier geht's zu meiner Videorezension:




Kurz und knapp:


Ich empfehle "Unter Wölfen" vorher zu lesen, um die Situation der Hauptfigur Isaak Rubinstein genau zu verstehen. 
Eine Geschichte, die auf zwei Ebenen erzählt wird. Es geht natürlich um die Morde, an den jungen Frauen aber auch um Isaaks Versteckspiel. Seine Gefühlslage wird spannend und eindringlich beschrieben. Sein anfänglicher Wille Adolf Weissmanns Identität abzustreifen, macht einer neuen Entschlossenheit Platz, um den Mörder zu finden. Gleichzeitig hadert er mir seinem Schicksal und der ständigen Angst entdeckt zu werden. 
Der Kriminalfall wird großartig verwoben, mit Isaaks paranoidem Leben, der Gefahr enttarnt zu werden. Mit Nürnberg als Schauplatz erhält die Atmosphäre noch einen zusätzlichen eindringlichen Touch. 
Ich werde nicht umhin kommen auch Alex Beers andere Bücher zu lesen. 




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