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Samstag, 7. März 2020

#litlovetalk März 2020

#litlovetalk


Seit einigen Jahren gibt es für Büchersüchtige, wie mich ein riesiges Highlight  - Lit.Love im Verlagsgebäude von Randomhouse in München. 

Es ist immer wieder erfreulich altbekannte Gesichter zu entdecken und neue Freundschaften zu schließen. Egal ob Autor/innen oder Besucher/innen, es tut der Seele gut, Gleichgesinnte zu treffen, um über unser liebstes Hobby zu sprechen.

Gemeinsam mit ein paar anderen wundervollen Buchbloggerinnen möchte ich euch gerne in die Welt der Lit.Love entführen. Von Januar bis November beantworten wir an jedem 7. eines Monats  Fragen, die sich ganz speziell um die Bücher der eingeladenen Autor/innen drehen.




#litlovetalk Frühlingsbuch

Ich habe meine Regale nach dem passenden Buch durchstöbert. Ich finde auch einige sehr passende Bücher, allerdings wurde diese nicht von Autorinnen geschrieben, die schon einmal bei der LitLove waren.

Deshalb habe ich meinen wunderbaren SuB nach der richtigen Lektüre durchstöbert. Dabei bin ich auf das perfekte Buch gestoßen.

Fiona Blum "Frühling in Paris" - ja es liegt noch auf meinem SuB, unglaublich aber wahr. 



"Frühling in Paris" von Fiona Blum

Ich kenne die Autorin selbstverständlich von der LitLove und ich habe das Buch "Das Meer so nah" von ihr gelesen. Eigentlich hätte die Paris Story schon längst verschlingen müssen, aber ihr wisst ja, wie das ist. Das Leben kommt dazwischen, aber nun ist das Buch in meine Nähe gerutscht und ich hoffe sehr, dass ich es noch im Frühling lesen kann. Ihr seht, ich gebe mir Mühe, das Thema lesetechnisch umzusetzen.

Schaut auch gerne bei meinen Mitbloggerin vorbei.

Susanne

Anya

Ute




Mittwoch, 4. März 2020

(Rezension) Niven, Jennifer - Stell dir vor, dass ich dich liebe




"Stell dir vor, dass ich dich liebe" von Jennifer Niven



Verlag:
Fischer


Seitenanzahl:
464 Seiten

Erscheinungsdatum:
Juni 2017

Geschenk von:
Lisa von Zeilengewitter






Klappentext:


Jack ist der Coolste, der Schönste, von allen geliebt und begehrt. Doch er hat ein Geheimnis: Er ist gesichtsblind. Auf Partys fällt es ihm schwer, seine Freundin unter all den anderen Frauen zu erkennen. Für ihn sieht ein Gesicht wie das andere aus. Dass er schon mal einer vollkommen Fremden ein »Hey Baby« ins Ohr raunt, halten alle für Coolness. Doch Jacks ganzes Leben besteht aus Strategien und Lügen, um sein Problem zu vertuschen: Immer cool bleiben, auch wenn er mal die Falsche küsst. Jedes Fettnäpfchen eine Showbühne! Und dann kommt Libby, die in den Augen vieler so unperfekt ist, wie man nur sein kann. Denn Libby ist übergewichtig. Keine Strategie der Welt kann das vertuschen. Libby ist die Einzige, die erkennt, was hinter Jacks ewigem Lächeln steckt. Bei ihr kann Jack zum ersten Mal einfach er selbst sein.
Aber hat einer wie Jack den Mut, zu einer wie Libby zu stehen?



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Die Autorin Jennifer Niven ist gerade wieder in aller Munde, da ihr erstes Buch "All die verdammt perfekten Tage" von Netflix verfilmt wurde. Wer diese Geschichte noch nicht gelesen hat, sollte es unbedingt nachholen. Sie ist immer noch auf meiner Liste für All-Time-Favorite Books. 

"Stell dir vor, dass ich dich liebe" liegt seit über einem Jahr auf meinem SuB. Die #20für2020 Challenge hat es geschafft, dass ich es endlich gelesen habe. Meine Angst, dass mich Nivens zweiter Roman enttäuschen könnte, hat mich lange Zeit davon abgehalten, es zur Hand zu nehmen.

Nun war endlich die Zeit reif für diese ebenfalls einzigartige Story. Wieder nimmt sich die Autorin eines ungewöhnlichen Themas an "Gesichtsblindheit".

Ich kenne persönlich niemanden, den diese "Wahrnehmungsstörung" betrifft, aber nach kurzem surfen kamen Brad Pitt und die Kronprinzessin Victoria von Schweden zu Tage. Eine kurze Recherche zeigt auch, dass Gesichtsblindheit gar nicht so selten ist, wie ich mir dachte. 

Immer wenn Jack erzählt, erfährt die Leserin/der Leser wie es sich für ihn anfühlt, niemanden - nicht einmal seine Eltern und Geschwister - zu erkennen. Um sich dennoch zurechtzufinden, verknüpft er Personen mit Erscheinungsformen, einzigartigen auffälligen Merkmalen, Gerüchen, Stimmen usw. Ein harter Alltag vor allem, wenn niemand über seine Störung Bescheid weiß, nicht mal seine Familie. 

Libby ist so eine auffällige Erscheinung, die Jack immer erkennt. Sie ist stark übergewichtig und damit kaum zu übersehen. Lange Zeit wurde sie zu Hause unterrichtet. Nun ist sie bereit, sich dem Leben und der richtigen Welt zu stellen. Das mit Humor, Selbstvertrauen und reinem Willen. Sie ist bereit, allen die Stirn zu bieten und sich von niemandem unterkriegen zu lassen.

Libby und Jack begegnen sich nicht gerade unter den besten Voraussetzungen. Diese hätten dafür sorgen müssen, dass sie einander nie wieder in die Augen schauen, dennoch entwickelt sich zwischen den beiden eine besondere Verbindung.

Dieses Buch beschreibt eine ungewöhnliche Freundschaft, die ständig auf dem Prüfstand steht. Ein Plädoyer für Toleranz, Liebe und Neuanfänge.