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Freitag, 26. Juni 2020

Paris - Stadt der Revolte und Schauplatz von Claudia Winters Buch "Wie sagt man ich liebe dich"


Die Stadt an der Seine lebt von ihrem Ruf, die Stadt der Liebe zu sein. Unzählige Paare verloben sich im Schatten des Eiffelturms. Jede Menge Bilder von knienden Männern und entzückten Frauen kursieren im Internet. 



Paris
Paris



Paris zählt auch für mich zu den schönsten Städten der Welt. Natürlich gehören die traditionellen Sehenswürdigkeiten dazu, aber sie hat viel mehr zu bieten, als den erwähnten Stahlturm, die beschädigte Kathedrale Notre Dame, Sacre Coeur, Les Bateaux Mouches, Le Louvre und noch etliche schöne Museen. 

Dabei vergisst der Tourist häufig, welche wechselhafte Geschichte diese Stadt geprägt hat. Die Französische Revolution gilt als die Wiege der Menschenrechte und Demokratie (darüber lässt sich lange diskutieren). 

Natürlich darf auch die "Génération 68" nicht vergessen werden. Die Flower-Power Bewegung aus den USA schwappte auf Europa über und traf vor allem in Frankreich auf Begeisterung. 
Das Jahr 1968 war aber nur eines unter vielen, in welchen die Jugendlichen und Studenten lautstark protestierten.

In "Wie sagt man ich liebe dich" erfährt die geneigte Leserin auch über die Jahre vor 1968. Valérie gerät eigentlich zufällig in einen kleinen Kreis von unabhängigen, freien und rebellierenden Frauen. 

Auf diesen Protesten bauen auch die heutigen Frauenrechte auf. (Wobei immer noch einige wichtige Probleme behandelt werden müssen.) 

  • Ziviler Ungehorsam gegen das gewohnte Establishment
  • Gleiches Recht für alle vor allem im Bildungswesen
  • Gewalt gegen Frauen
  • Möglichkeiten der Schwangerschaftsverhütung
  • Make Love not War