Social Media

Montag, 19. April 2021

(Rezension) Daughtry, Mikki und Lippincott, Rachael - All This Time Lieben heißt unendlich sein (Anzeige)

 

"All This Time" von Mikki Daughtry und Rachel Lippincott

Verlag: dtv

Seitenanzahl: 368 Seiten

Erscheinungsdatum: März 2021


Klappentext:

Manche Wunden kann nur Liebe heilen …

Kyle und Kimberly sind seit der 9. Klasse das perfekte Paar. Doch am Abend der Abschlussfeier bricht Kyles Welt brutal in sich zusammen: Nachdem Kimberly ihm eröffnet hat, dass sie die Beziehung beenden will, haben sie auf dem Heimweg einen Autounfall. Kyle erwacht im Krankenhaus aus seiner Bewusstlosigkeit – aber Kimberly hat den Unfall nicht überlebt. Kyle versinkt in unendlicher Trauer und Schuldgefühlen … bis er Marley begegnet. Marley hat ebenfalls einen großen Verlust erlitten, für den sie sich verantwortlich macht. Sie verstehen einander und können den Schmerz des anderen lindern, während sie sich immer näherkommen. Doch Kyle muss befürchten, dass er diese zweite Chance auf Glück erneut verlieren könnte …


Mein Eindruck:

Der Abschlussball, ein denkwürdiger Abend, eine unerwartet Trennung und ein Unfall, der Kyles Freundin das Leben kostet. auf Grund seiner schweren Verletzungen kann Kyle nicht mal an Kimberlys Beerdigung teilnehmen. 

Nachdem er aus dem Krankenhaus entlassen wird, kehrt er in sein Elternhaus zurück, um irgendwie über diesen Verlust hinwegzukommen. Aber selbst seiner Mutter, die als Witwe den furchtbaren Schmerz kennt, gelingt es kaum, ihn aus seiner Trauer herauszuholen. 

Eines Tages jedoch begegnet er Marley, am Friedhof als er Kimberlys Grab besucht. Marley scheint ihn auf einer ganz wesentlichen Ebene zu verstehen. Manchmal sogar ohne Worte, denn sie spricht nicht viel. Dennoch gehören diese Gespräche, diese Begegnungen zu Kyles Highlights und ganz langsam beginnt er seine selbst gewählte Isolation aufzubrechen. 

Was ich erwartet habe und was ich bekommen habe, überschneidet sich nur in einigen Einzelheiten. Denn das Buch ist so viel mehr als ein Jugendbuch über Trauer, Verlust und Neubeginn. Dazu noch eine Wendung, die ich nicht kommen sah. So stelle ich mir eine Geschichte vor, die mich noch lange begleiten wird. 

Denn die Geschichte lebt durch die Charaktere, die dort beschrieben sind. Neben Kyle, aus dessen Sicht die Story erzählt wird, seine Freunde und vor allem seine Mutter, die ihm den Kopf wäscht wenn nötig und ihn dazu ermutigt seiner Trauer nachzugeben. Mit Marley rundet sich das Ensemble ab.

Ich weiß, das Autorenduo hat mit "Drei Schritte zu dir" bereits ein sehr erfolgreiches Buch veröffentlicht, und ich denke, es wird früher oder später auch gelesen werden. Dazu verfolge ich die zwei nun und hoffe, auf weitere Veröffentlichungen.


Keine Kommentare :

Kommentar posten

Für die erforderliche Zuordnung des Kommentars wird man personenbezogene Daten speichern, nämlich Name, E-Mail und IP-Adresse. Durch Absenden des Kommentars erklärt der User sich hiermit einverstanden.