Social Media

Donnerstag, 15. April 2021

(Rezension) Dean, Annie J. - Stormy Like a Hurricane

 

"Stormy Like a Hurricane" von Annie J. Dean

Verlag: Self Publishing

Seitenanzahl: 220 Seiten

Erscheinungsdatum: April 2020


Klappentext:

Hollie:
Dallas Hanson ist schwer zu durchschauen. Ein Mann mit Geheimnissen. Ein Mann, dessen Seele in abgrundtiefer Dunkelheit liegt, und der dabei so gefährlich anziehend wirkt, als wäre er der Teufel höchstpersönlich. Ein Mann, dessen Wunden so tief reichen, dass sie einfach nicht heilen wollen. Ich weiß nicht, was er mir verheimlicht und was er beabsichtigt, doch ich weiß, dass er damit meine Welt auseinanderbrechen wird.

Dallas:
Hollie Carter bringt alles durcheinander. Mein Leben, meine Pläne. Mich. Sie ist meine Achillesferse. Die Erste, bei der ich alles vergesse. Die Erste, die mich vollkommen fertigmacht. Und die Erste, die ich mehr will als jemals etwas zuvor in meinem Leben. Sie ist wie ein wärmender Sonnenstrahl in meiner dunklen, kalten Welt. Dabei sollte sie sich besser von mir fernhalten. Denn dort, wo ich hingehen werde, ist nicht der richtige Platz für jemanden wie sie.



Mein Eindruck:

Auch dieses Mal durfte ich wieder den neuen Roman von Annie J. Dean vorablesen. Vielen Dank, dass du wieder an mich gedacht hast.

Alaska ist dieses Mal der Schauplatz der Liebesgeschichte. Hollie verschlägt es nur zufällig in die Hauptstadt Anchorage. Nachdem sie bis vor zwei Jahren mit ihrer Mutter in einem Camper quer durch die USA gefahren ist, war es für sie an der Zeit sesshaft zu werden. Sie arbeitet in einer betreuten Wohngruppe mit Jugendlichen und freundet sich dort mit einer jungen Frau an, die sehr scheu und zurück gezogen lebt. Die Einladung zum Abendessen akzeptiert Hollie gerne und staunt nicht schlecht, als sie in ein wundervolles luftiges offenes Haus eingeladen wird. Die Begegnung mit dem Besitzer verläuft allerdings nicht sehr freundlich. Hollie wird den ganzen Abend von Dallas ignoriert. Unhöflich, unfreundlich, arrogant und andere nicht gerade schmeichelhafte Adjektive fallen Hollie zu ihm ein, dazu auch noch gutaussehend und anziehend. 

Die zwei könnten unterschiedlicher nicht sein. Wo Hollie fröhlich, offen und freundlich ist, kehr Dallas immer die dunkle Seite hervor.

Dazu passt dieses kurze Zitat so hervorragend:
»Dein Leben wird nicht heller und schöner, nur weil du das der anderen verdunkelst.«


Abwechselnd erzählen sie ihre Geschichte. Was mich dabei wieder einmal überzeugt, sind die Entwicklungen, die die Hauptfiguren durchmachen. Bei Dallas aber auch die Konsequenz seiner Handlungen. Ich mag Charaktere, die nachdenken und sich hinterfragen, doch hier verstehe ich sein Handeln total und abseits der moralischen Frage, hätte ich ähnlich agiert. Somit hat Dallas zusätzlich bei mir gepunktet, weil er Hollie nie etwas vorgemacht hat, nie etwas versprochen hat, sondern klar und deutlich seinen Plan durchgezogen hat. 

Dazu noch Hollie, die geahnte, dass diese Beziehung ihr viel abverlangen wird, dass sie wahrscheinlich mit einem gebrochenen Herzen daraus hervorgehen wird. eine starke Person, versteckt in einer äußerst freundlichen und netten Frau. Sie wusste, dass sie den Tiefschlag überleben würde.

Nachdem ich die Story ein wenig sacken lassen konnte, entscheide ich, dass dies bisher meine Lieblingsgeschichte ist. Mit der richtigen Portion Dramatik, einem nachvollziehbaren Plan und einem (nicht ganz so überraschenden) Twist, der mich aber dennoch wütend gemacht hat. (Wie kann man nur so gemein sein?).

Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und lässt keine Fragen offen, aber ich frage mich dennoch ob es noch mal einen Blick nach Alaska geben wird? *zwinker*


Keine Kommentare :

Kommentar posten

Für die erforderliche Zuordnung des Kommentars wird man personenbezogene Daten speichern, nämlich Name, E-Mail und IP-Adresse. Durch Absenden des Kommentars erklärt der User sich hiermit einverstanden.